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Sanicare sucht Schulterschluss mit Standesvertetung

28.05.2014 10:48
„Die Arzneimittel-Vertriebsform der Offizin-Apotheke ist in ihrer Monostruktur nicht für die demografischen, pharmazeutischen und wirtschaftlichen Herausforderungen einer entwickelten Industriegesellschaft des 21. Jahrhunderts gerüstet,“ sagte Detlef Dusel, kaufmännischer Leiter der Versandapotheke Sanicare aus Bad Laer (Niedersachsen) anlässlich des vom Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA) ausgerichteten Branchentreffs in Berlin. Es sei unabdingbar, dass die Offizin-Apotheke in ihrer Versorgungsfunktionalität von zusätzlichen Beratungs- und Distributionsstrukturen unterstützt und ergänzt werde und dies auch zulasse.

Versandapotheken sind nach Einschätzung Dusels in der Lage, die Kollegen in den Vor-Ort-Apotheken gerade dann zu unterstützen, wenn es um Fragen der Arzneimittelsicherheit und um die strukturierte Versorgung chronisch und immobiler Menschen, etwa im Rahmen von Disease-Management-Programmen, gehe.

„In großen Versandapotheken wie Sanicare werden Chargenrückrufe von Arzneimitteln routinemäßig aus dem Lager genommen und an den Hersteller zurück gesendet. Bei Rückrufen, die mit gesundheitlichen Schäden für die Betroffenen verbunden sind, werden die Kunden per Post oder Telefon informiert, die diese Ware bereits erhalten haben. Offizin-Apotheker können diesen Service in der Regel nicht bieten, da sie nur in seltenen Fällen über Postanschrift und Telefonnummer der Kunden verfügen. Das ist ein Mehrwert in Sachen Sicherheit, der bisher weder von den Kollegen vor Ort noch von der Politik erkannt worden ist“, so Dusel.

Außerdem könne die Versandapotheke in einer alternden Gesellschaft mit einem hohen Anteil alleinstehender, immobiler und chronisch kranker Menschen eine strukturierte Versorgung sicherstellen und beim Thema Arzneimittelsicherheit punkten: „Jede Bestellung, ob OTC oder rezeptpflichtiges Arzneimittel, durchläuft routinemäßig ein Interaktions-Check und im Falle von Wechselwirkungen nehmen wir Kontakt zum Arzt oder Patienten auf. Wir können multimorbiden Patienten ein höchstes Maß an Arzneimittelsicherheit bieten.“

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