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SARS-CoV-2-PCR-Positivrate stagniert bei ca. 6,4 Prozent

09.03.2021 18:06
Weiterhin leicht steigende Zahlen an in Anspruch genommenen SARS-CoV-2-PCR-Tests, eine Positivrate auf etwa gleichbleibendem Niveau und die erwartete weitere Ausbreitung der Variante B.1.1.7. Das ist das Ergebnis der wöchentlichen Datenerhebung der Akkreditierten Labore in der Medizin – ALM e.V., an der wieder 171 Labore der ambulanten und stationären Versorgung teilgenommen haben. Wegen des Feiertags in Berlin gingen die Zahlen erst im Laufe des heutigen Dienstags (9.3.21) ein.

In der KW 09 wurden insgesamt 1.020.839 SARS-CoV-2-PCR-Tests durchgeführt, 3 Prozent mehr als in der Woche zuvor (991.290). Die Positivrate blieb in der KW 09 auf annährend gleich hohem Niveau bei 6,4 Prozent (Vorwoche: 6,5 Prozent). Insgesamt fielen 64.979 (Vorwoche: 64.644) SARS-CoV-2-PCR-Tests positiv aus.

„Es bleibt wichtig, dass wir weiterhin konsequent möglichst die Zahl unserer Kontakte beschränken, überall ausreichend Abstand halten, die Maske tragen und auch bei den aktuellen Schritten in Richtung Öffnung vorsichtig bleiben“, erklärt Dr. Michael Müller. „Der Anteil der Varianten nimmt weiterhin zu. Es gilt also, durch die breit verfügbare Vollgenomsequenzierung und die mutationsspezifischen PCR-Methoden das Mutationsgeschehen fest im Blick zu behalten“, so der 1. Vorsitzende des ALM e.V. und Facharzt für Laboratoriumsmedizin.

Die geplanten Öffnungsschritte in Kombination mit einer erweiterten Teststrategie, die den breiteren Einsatz von Antigen-Schnelltests vorsieht – vor allem auch solchen zur Eigenanwendung durch Laien – sieht der ALM e.V. mit gemischten Gefühlen: „Auf der einen Seite ist es für die Bevölkerung wichtig, dass an Öffnungsszenarien gearbeitet wird“, merkt Prof. Jan Kramer, stellvertretender Vorsitzender des fachärztlichen Verbandes, an. „Das Szenario wird dann erfolgreich sein können, wenn sich alle ihrer Verantwortung bewusst sind, alle positiven Antigentests durch eine SARS-CoV-2-PCR bestätigt werden und wir anschließend weiterhin auf die besorgniserregenden Mutationen nachtesten können.“

Der Anteil der neu aufgetretenen Mutationen, insbesondere der Variante B.1.1.7, nimmt weiter zu und liegt in der ALM-Datenerhebung bei ca. 54 Prozent aller durchgeführten Untersuchungen auf das Vorliegen von Varianten. „Die Facharztlabore haben für diese wichtigen Nachtestungen ausreichende Testkapazitäten, die zusätzlich zu den aktuell möglichen 1.934.910 SARS-CoV-2-PCR-Tests als Wochenkapazität zur Verfügung stehen.

„Ein solch sinnvolles Nachtesten und das Aufrechterhalten der Kapazitäten können wir als fachärztliche Labore garantieren und halten es weiterhin für wichtig, auch das Testgeschehen der Schnelltests datentechnisch zu erfassen, wie dies in anderen Ländern der Fall ist. Mindestens die positiven Antigentests müssten erfasst werden. Auch sollte bei Tests, die von Laien durchgeführt werden, bei positivem Ergebnis eine Meldung erfolgen müssen“, sagt Evangelos Kotsopoulos.

Angesichts wiedergewonnener Freiheiten durch lokale Lockerungen oder auch die steigende Zahl geimpfter Personen müsse darüber hinaus weiterhin darauf geachtet werden, die allen bekannten Coronaregeln konsequent einzuhalten. ALM-Vorsitzender Dr. Michael Müller: „Wir können das nur immer wiederholen: Kontakte weitgehend reduzieren, Abstand halten, Maske tragen, Hygieneregeln befolgen, Lüften in Innenräumen und die Corona-Warn-App nutzen. Das sind und bleiben die wichtigen Maßnahmen, die auch gegen die Varianten wirksam sind. Auch im Rahmen von Öffnungsschritten helfen sie, die Ausbreitung von SARS-CoV-2 von Mensch zu Mensch stark zu reduzieren.“



Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

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