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Studie untermauert Überlegenheit von SRAclinic bei der Detektion von Vorhofflimmern

17.08.2012 15:57
Deutschlandweit setzen bereits über 30 Kliniken (Stroke Units) mit großem Erfolg die von der apoplex medical technologies GmbH, Pirmasens, entwickelte vollautomatisierte EKG-Analyse zur Erkennung von Vorhofflimmern SRAclinic (SRA = Schlaganfall-Risiko-Analyse) ein. Das medizinische Fachjournal 'Stroke', offizielles Organ der American Heart Association, veröffentlichte jüngst eine Studie, die belegt, dass das SRAclinic*-Verfahren den bisherigen Standardmethoden zur Detektion von paroxysmalem Vorhofflimmern deutlich überlegen ist. Dies ist gerade für Schlaganfallpatienten von großer Bedeutung, bei denen die Ursache bisher nicht bekannt war. Denn nur wenn Vorhofflimmern erkannt wird, kann eine geeignete Therapie mit Gerinnungshemmern das Risiko, einen weiteren Schlaganfall zu erleiden, erheblich reduzieren.

Die Veröffentlichung in 'Stroke' basiert auf einer von März 2010 bis Januar 2011 mit rund 500 Patienten unter der Leitung von Prof. Dr. med. Roland Veltkamp an der Stroke Unit des Universitätsklinikums Heidelberg durchgeführten prospektiven Studie. Unter dem Titel "Detektion von paroxysmalem Vorhofflimmern" wurde die Vorhofflimmer-Detektionsrate beim Einsatz von SRAclinic mit den herkömmlichen Verfahren verglichen. Dort gelang der Nachweis, dass SRAclinic die Ursachenfindung nach einem Schlaganfall gegenüber dem 24-Stunden-Langzeit-EKG und auch dem EKG-Monitoring ohne automatisierte Detektionssoftware wesentlich verbessert.

"Das SRA-Verfahren hat bewiesen, dass es bei der Erkennung von Vorhofflimmern den bei uns bisher eingesetzten aufwändigen Methoden deutlich überlegen ist", resümiert Professor Veltkamp. "Wir haben nach Auswertung der Studienergebnisse die Routinediagnostik zur Detektion von paroxysmalem Vorhofflimmern auf unserer 20-Betten-Stroke-Unit vollständig auf das SRA-System umgestellt. SRAclinic wertet die ohnehin auf der Stroke Unit aufgezeichneten EKG-Monitorkurven automatisch aus. 24-Stunden-Langzeit-EKGs zeichnen wir nur noch in einzelnen Ausnahmefällen auf, so dass unsere kardiologischen Kollegen erheblich entlastet werden."

Hier geht es zum Extract des zunächst online veröffentlichten Artikels von 'Stroke'. Der komplette Artikel steht (gegebenenfalls erst nach Registrierung) auf der Seite des internationalen Fachjournals zur Verfügung.
"SRAclinic befindet sich auf dem besten Weg, ein Standardverfahren in Kliniken zu werden. In Deutschland kann bei rund 25 Prozent aller Schlaganfälle der Auslöser nicht ermittelt werden. Ein Teil dieser Schlaganfälle beruht auf unerkanntem anfallsartigem Vorhofflimmern. Damit steigt die Gefahr eines Zweit-Schlaganfalls mit meist deutlich massiverer Auswirkung", erklärt Albert Hirtz, Geschäftsführer der apoplex medical technologies GmbH. "Neue Verfahren verursachen nicht zwangsläufig höhere Kosten, sondern können die bisherigen Ausgaben sogar wesentlich reduzieren – zum Wohle der Patienten und zur Zufriedenheit der Kostenträger. SRAclinic ist sicher, zuverlässig und zudem ressourcensparend, da es Daten des Monitoringsystems zur Analyse verwendet", unterstreicht Albert Hirtz die wirtschaftlichen Vorzüge von SRAclinic.

Überzeugende Studienergebnisse
Ziel der Studie war, die beiden bisherigen Standardverfahren 24-stündige Langzeit-EKG-Auswertung und Patienten-Monitoring mit SRAclinic bezüglich des Auffindens von Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmern miteinander zu vergleichen. Es wurden Patienten mit ischämischem Schlaganfall oder TIA (Transitorische ischämische Attacke) mit bisher unbekanntem Vorhofflimmern eingeschlossen. Bei insgesamt 41 von 496 Patienten ließ sich während des Aufenthalts auf der Stroke Unit erstmals paroxysmales Vorhofflimmern feststellen. Bei der 24-stündigen Langzeit-EKG-Untersuchung wurde es bei 14 Patienten (34,1%) entdeckt, durch die kontinuierliche Überwachung der Patienten-Monitore bei 27 (65,9%) und durch das SRA-Verfahren bei 38 Patienten (92,7%). Mit SRAclinic war es somit möglich, die Detektionsrate von Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmern gegenüber dem 24-stündigen LZ-EKG mehr als zu verdoppeln.

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