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Techniker Krankenkasse setzt noch stärker auf ambulante Operationen

06.10.2010 14:48
Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen setzt weiterhin auf die Vorteile des ambulanten Operierens und hat den Versorgungsvertrag mit dem LAOH, dem Verband von operativ und anästhesiologisch tätigen niedergelassenen Fachärzten in Deutschland, ausgeweitet.

Die Erweiterung des Vertrages umfasst eine Reihe zusätzlicher Eingriffe im gynäkologischen Bereich sowie in der Schulterchirurgie. Seit dem 1. September 2010 können sich dadurch noch mehr Patienten ambulant operieren lassen.

In den vergangenen zehn Monaten haben bereits über 1.500 TK-Versicherte in Hessen im Rahmen dieses Versorgungsvertrages eine Operation ambulant durchführen lassen. Die Besonderheit dabei ist: Der Vertrag umfasst Operationen, die vorher überwiegend stationär im Krankenhaus vorgenommen werden mussten.

Zu den zahlreichen chirurgischen Eingriffen, die bislang bereits ambulant vorgenommen werden können, gehören unter anderem Fuß-, Hand- und Leistenbruchoperationen, die Entfernung der Gallenblase sowie Eingriffe im Bereich der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. Patienten können nach einem solchen Eingriff oft noch am Tag der Operation nach Hause gehen und sich in der gewohnten Umgebung erholen.

"Für die Weiterentwicklung des Vertrags mit dem LAOH sind unsere hohen Anforderungen an die Behandlungsqualität ein entscheidender Faktor", sagt Dr. Barbara Voß, Leiterin der TK-Landesvertretung in Hessen. Unter anderem werden die Ergebnisse einer Patientenbefragung eine wichtige Rückmeldung über die Qualität dieses Versorgungsangebotes geben. Die Patientenbefragung wird vom Dienstleister medicalnetworks durchgeführt, der für die Organisation und Abwicklung des Versorgungsvertrages zuständig ist. Patienten, die sich für eine ambulante Operation entscheiden, erhielten während des gesamten Zeitraums der Behandlung eine ärztliche Betreuung auf durchgängig hohem Niveau. So kämen Diagnose, Operation und Nachsorge aus einer Hand, wodurch unnötige Wege, Doppeluntersuchungen und Wartezeiten vermieden werden sollen. Diese sogenannte "integrierte Versorgung" verkürze in vielen Fällen die Behandlungszeit und die Patienten würden meist auch schneller gesund. Der LAOH ist ein Zusammenschluss von mehr als 260 operativ tätigen Anästhesisten und Operateuren.

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