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Thüringen wird Modellregion für betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention

06.04.2017 10:34
Die Barmer und die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. (DGAUM) haben für eine bessere betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention in Thüringen das Leuchtturm-Projekt „Gesund arbeiten in Thüringen“ auf den Weg gebracht. In den nächsten fünf Jahren sollen gemeinsam Lösungen entwickelt werden, um flächendeckend Beschäftigte und Betriebe besser mit entsprechenden Angeboten versorgen zu können.

Dreh- und Angelpunkt des Projekts sind nach Angaben der Initiatoren Arbeitsmediziner, Betriebs- und niedergelassene Ärzte, die gemeinsam mit Angeboten in die Betriebe gehen werden. Ein wesentliches Element dazu seien leistungsfähige und praxisorientierte telemedizinische Strukturen, beispielsweise eine Online-Sprechstunde mit Betriebs- oder niedergelassenen Ärzten. „Kleine Betriebe brauchen manchmal nur einen arbeitsmedizinischen Rat, beispielsweise zum Mutterschutz, oder sie haben Fragen zu Impfungen. Für diesen Bedarf wollen wir einfache und niedrigschwellige Angebote schaffen“, sagt Professor Dr. Hans Drexler, Präsident der DGAUM.

Dazu wird im Rahmen der Vorstellung der neuen Website www.gesund-arbeiten-in-thueringen.de auch das Konzept für ein telemedizinisches Konsil vorgestellt. Dieses ermöglicht es Arbeitgebern, direkt mit kompetenten Ansprechpartnern Kontakt aufzunehmen. Oder auch den Austausch zwischen Ärzten untereinander. Über ein Kontaktformular können Interessierte – darunter Arbeitgeber, Ärzte oder Arbeitnehmer – bereits zum Start der neuen Website sich an Arbeitsmediziner wenden und Fragen stellen.

Werner: Prävention muss zu einer tragenden Säule werden

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (DIE LINKE) hat die Schirmherrschaft für das Modellvorhaben übernommen: „Wir wollen Prävention zu einer tragenden Säule im Gesundheitssystem machen. Dazu ist es auch notwendig, die Arbeitswelt stärker in den Blick zu nehmen, insbesondere die Beschäftigten in kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Wünschenswert sei insbesondere auch die bessere Verzahnung zwischen Arbeitsmedizinern und Betriebsärzten sowie den niedergelassenen Haus- und Fachärzten, um den Beschäftigten eine koordinierte Versorgung zu ermöglichen.

Darüber hinaus bestünden schon heute zahlreiche Angebote im Bereich Firmengesundheit, die aber noch zu wenig nachgefragt werden, erklärt Birgit Dziuk und zählt ergonomische Arbeitsplätze, spezielle Rückenkurse Seminare zum Stressabbau oder die gesunde Ernährung am Arbeitsplatz als Elemente auf. Die Kooperation mit der DGAUM gehe in diese Richtung und soll durch weniger krankheitsbedingte Ausfälle, bessere Arbeitsabläufe, weniger Reibungsverluste, leistungsfähige Mitarbeiter die Unternehmen nicht zuletzt zu Profiteuren machen.


Editorial

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