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UCB und IBM erarbeiten ein personalisiertes Versorgungskonzept für Epilepsie-Patienten

04.06.2013 15:50
UCB und IBM gaben den Abschluss der Startphase eines Projekts bekannt, das die Leistungsfähigkeit elektronischer Analysefunktionen nutzt, um Ärzte bei der Bereitstellung personalisierter Versorgungskonzepte für Epilepsie-Patienten zu unterstützen. Dies sei ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Nutzung neuer bahnbrechender Möglichkeiten durch kognitive Rechenleistung, wie sie IBM Watson bei der Versorgung von Epilepsie-Patienten zur Verfügung stellt.

Ziel des Projekts ist nach Angaben von UCB die Schaffung eines interaktiven Systems, das aus großen Mengen an Patientendaten und wissenschaftlicher Fachliteratur dem Arzt wertvolle Informationen bereit stellt, die patientenrelevante Erkenntnisse liefern und ihn bei der Auswahl der geeigneten Therapie unterstützen können. Die Wissenschaftler von UCB und IBM arbeiten gemeinsam daran, den branchenweit umfangreichsten Datensatz zur Epilepsie zusammenzustellen. Nach Abschluss des Projekts wären Ärzte in der Lage, ihre eigene klinische Patientenbewertung mit den Methoden der „prädiktiven Analytik“ des Systems abzugleichen, um die Erfolgswahrscheinlichkeit bestimmter Ansätze in der Patientenversorgung zu ermitteln.

Dr. Iris Löw-Friedrich, Executive Vice-President Global Projects and Development von UCB, betonte: „UCB liegt besonders die Schaffung innovativer Netzwerke am Herzen. Denn wir haben erkannt, dass die Bereitstellung branchenführender Lösungen für Patienten die Zusammenarbeit mit verschiedenen Gruppen interner und externer Experten erfordert. Der Zusammenschluss mit IBM soll klären, ob sich dieses Konzept zur schnellen Überführung großer Datenmengen in praxisbezogene Ansätze bei der Versorgung von Epilepsie-Patienten bewährt.“

UCB und IBM gehen davon aus, dass präzisere Einblicke in die von Epilepsie betroffene Patientenpopulation möglicherweise Millionen von Patienten eine auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Versorgung und damit bessere Behandlungserfolge verschaffen könnten. Dieser Ansatz legt den Grundstein für die optimale Nutzung künstlicher Intelligenz, um den Betreuungsstandard im Bereich Epilepsie zu verbessern.

„Technologien, die bei großen Datenmengen eingesetzt werden, revolutionieren die Art und Weise, in der wir Versorgungsleistungen bereitstellen und erhalten“, so Robert Merkel, IBM Global Healthcare and Life Sciences Industry Leader. „IBM liefert Innovation und Know-how, um UCB dabei zu unterstützen, das prädiktive Potenzial dieser Technologie zu belegen. Damit würden Ärzte hochrelevante Informationen im Hinblick auf bestmögliche Behandlungsmethoden erhalten und Epilepsiepatienten eine bessere Versorgungsqualität.“

Im Rahmen seines ‘Open Innovation Model‘ schließt sich UCB bei Bedarf auch mit weiteren führenden Experten für Epilepsie- und Gesundheitstechnologien zusammen, um den Wirkungsbereich des Projekts auszubauen und langfristige Verbesserungen des Gesundheitszustandes zu erzielen.

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

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