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Amgen-Umfrage zeigt: Krebsfrüherkennung sinnvoll, aber zu selten genutzt

23.05.2022 10:06
Neun von zehn der Befragten wissen, dass eine frühe Diagnose die Heilungschancen bei einer Krebserkrankung deutlich erhöhen kann. Dennoch: Die Hälfte der Befragten nimmt keine oder nur unregelmäßig Vorsorgetermine wahr. Das sind Ergebnisse einer Bevölkerungsumfrage zur Krebsmedizin, die das Biotechnologie-Unternehmen Amgen anlässlich der internationalen Aktionswoche „European Week against Cancer“, die vom 25. bis 31. Mai stattfindet, und des Weltnichtrauchertags am 31. Mai veröffentlicht hat.(1)

Krebserkrankungen können verschiedene Ursachen haben, sie entstehen etwa aufgrund erblicher Veranlagung oder genetischer Fehler im Zellstoffwechsel. Auch äußere Einflüsse können das Risiko, an Krebs zu erkranken, erhöhen. Dazu gehören neben der persönlichen Lebensweise auch Umweltfaktoren und Krankheitserreger. Durch Präventionsmaßnahmen wie einen gesunden Lebensstil, Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen, könnten in Deutschland jedoch rund 40 Prozent aller Krebsneuerkrankungen vermeidbar sein.(2)

Dieses Wissen ist bei der Mehrheit der Bevölkerung verbreitet: 86 Prozent der Befragten in der Amgen-Umfrage ist bewusst, dass Krebserkrankungen nur durch Vorsorgeuntersuchungen frühzeitig erkannt werden können. Trotz der Einsicht nutzt rund die Hälfte der Befragten diese Möglichkeit leider nicht: Sie nimmt entweder keine (18 Prozent) oder nur unregelmäßig Vorsorgetermine wahr (13 Prozent). Und weiteren 18 Prozent der Befragten steht nach ihrer Ansicht noch keine Krebsvorsorge zu. Darunter sind auch viele 40- bis 49-Jährige, die offenbar ihren Anspruch auf Vorsorgeuntersuchungen nicht kennen.

Das bestätigen sie auch auf Nachfrage: Eine grundsätzliche Zurückhaltung bei Arztbesuchen, auch durch die Corona-Pandemie bedingt, sowie in vielen Fällen fehlendes Wissen um den berechtigten Anspruch, sind die meistgenannten Gründe, warum Deutsche Krebsvorsorgeuntersuchungen nicht oder nur unvollständig wahrnehmen. „In den letzten Jahren zeigte sich ein Rückgang der Krebssterblichkeit. Ein Grund hierfür sind Fortschritte in der Forschung und daraus resultierend neue Möglichkeiten der Behandlung, aber auch und gerade die Vorsorge und frühe Diagnose sind entscheidend“, sagt Dr. Achim Rieth, Medizinischer Direktor Onkologie und Hämatologie bei der Amgen GmbH. „Es ist eine gemeinschaftliche Aufgabe und ein Handeln aller notwendig, um diesen günstigen Trend fortzusetzen. Deshalb unterstützen wir gemeinsam mit der Amgen Research (Munich) GmbH u.a. die Initiative Nationale Dekade gegen Krebs, um Prävention,
Früherkennung und Versorgung zu verbessern, innovative Therapieansätze zu fördern und die Kompetenz Betroffener auszubauen.“

Krebsprävention: das eigene Verhalten ist wichtig

Neben der Früherkennung ist die Prävention im Kampf gegen Krebs entscheidend. Vielen Deutschen ist bewusst, dass sie durch ihr eigenes Verhalten das Krebsrisiko reduzieren und durch Untersuchungen zur Früherkennung den Therapieerfolg positiv beeinflussen können. Der eigene Lebensstil spielt nach Einschätzung der Befragten eine wesentliche Rolle bei einer Erkrankung an Lungen- und Darmkrebs – neben Brustkrebs die beiden am häufigsten diagnostizierten Krebsarten in Deutschland.(3) 58 Prozent der Deutschen nennen u.a. ungesundes Ernährungsverhalten, Alkohol- und Zigarettenkonsum als wesentliche Ursachen für Lungenkrebs. Auch bei Darmkrebs gibt ein Drittel der Befragten den Lebensstil als häufigste Ursache für eine Erkrankung an. Bei Brustkrebs hingegen geht jede:r Zweite von einer familiären Vorbelastung aus. Beeinflussbare Risikofaktoren wie Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten werden bei Brustkrebs häufig unterschätzt, nur 8 Prozent der Befragten beurteilen diese als häufigste Ursache.

 

Zur Studie
Für die Studie zur Krebsmedizin wurden 1.000 Deutsche im Auftrag von Amgen repräsentativ befragt. Die Befragung führte das Marktforschungsunternehmen Toluna im Dezember 2021 online durch.

 

Referenzen
1. Amgen-Studie zur Krebsmedizin, Marktforschungsinstitut Toluna, Dezember 2021
2. https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/grundlagen/krebsentstehung.php, abgerufen am 06.04.2022
3. Robert Koch-Institut, Krebs in Deutschland für 2017/2018, Berlin 2021

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

 

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