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"Pneumo-App": strukturierte Behandlung von Atemwegserkrankungen

08.05.2018 10:29
Mit der "Pneumo-App" soll die medizinische Versorgung von Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen verbessert werden. Vom MedTech-Unternehmen vitabook und dem Landesverband der Pneumologen in Baden-Württemberg initiiert, soll die App zudem helfen, Lücken in der ländlichen Versorgung zu schließen.

Kontinuierliche Begleitung der Patienten mit der Diagnose Asthma bronchiale oder COPD ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Allerdings gebe es in Baden-Württemberg ebenso wie in fast allen anderen Regionen Deutschlands viel zu wenig Pneumologen, die diese enge Begleitung und Kontrolle gewährleisten könnten, wie Markus Bönig, CEO von vitabook, angibt.

"Wir stehen vor der Herausforderung, die pneumologische Versorgung gerade in einem ländlich geprägten Bundesland wie Baden-Württemberg neu zu durchdenken und zu organisieren", erklärt auch Dr. med. Michael Barczok, Vorstandsmitglied im Berufsverband der Pneumologen Baden-Württemberg.

Medizinische Versorgung neu gedacht

Hier kommt die App ins Spiel: In einem ersten Schritt, so Bönig, werden sich ca. 20 Pneumologen an dem Projekt, das am 1. Juli dieses Jahres starten soll, beteiligen. Nach der Diagnose sollen sie gemeinsam mit dem Patienten im vitabook-Konto einen konkreten Behandlungsplan erstellen. Der Patient werde über die elektronische Gesundheitsakte regelmäßig daran erinnert, seine Medikamente einzunehmen und sich an die Therapie zu halten. Er kann selbsterhobene Messungen und andere Daten im vitabook-Konto ergänzen und seinem Pneumologen online zur Ansicht zur Verfügung stellen.

Auch Hausarzt und Apotheker vor Ort ließen sich besser in die Therapie einbeziehen. Die Behandelnden seien in der Lage, jederzeit den Verlauf der Erkrankung zu analysieren und schnell auf etwaige Probleme zu reagieren, ohne dass der Patient immer persönlich vorstellig werden müsse.

"Die breite Unterstützung für das Projekt in Baden-Württemberg durch Ministerien, Kassen und Kassenärztliche Vereinigung sowie dem Gesundheitsnetz Süd belegt, welche Bedeutung ihm beigemessen wird", sagt Markus Bönig, CEO von vitabook. "Die Digitalisierung bietet dem Gesundheitswesen enorme Chancen, die wir nutzen sollten. Die ,Pneumo-App' ist dafür ein Beispiel. Wir entwickeln die elektronische Gesundheitsakte zum ganz persönlichen Gesundheitsassistenten und bieten individuelle Lösungen für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Patienten."

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