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Heinrich im Amt bestätigt

09.11.2014 11:36
Dr. Dirk Heinrich ist mit 96 Prozent der Delegierten-Stimmen zum Bundesvorsitzenden des NAV-Virchow- Bundes wiedergewählt worden. Ebenfalls mit 96 Prozent wurde Dr. Veit Wambach als stellvertretender Bundesvorsitzender des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands im Amt bestätigt.

Den neuen Vorstand komplettieren die fünf Beisitzer Dipl.-Med. Mathias Coordt (52, Facharzt für Innere Medizin), Dr. Kerstin Jäger (56, Fachärztin für Gynäkologie), Fritz Stagge (60, Facharzt für Ge- fäßchirurgie), Dr. Dr. Rainer Broicher (49, Facharzt für Hals-Nasen- Ohrenheilkunde) sowie Dr. Helmut Gudat (60, Facharzt für Innere Medizin).

Heinrich bekräftigte vor den Delegierten, sich in den kommenden vier Jahren für verbesserte Arbeitsbedingungen ambulant tätiger Ärzte sowie ein angemessenes Honorar mit festen Preisen für ärztliche Leistungen einzusetzen. Mit Blick auf die innerärztliche Trennungsdebatte betonte der HNO-Arzt darüber hinaus, dass es notwendig sei, an der Einheit der Ärzteschaft festzuhalten. Dafür werde sich der NAV-Virchow-Bund als fachübergreifender Verband unter seiner Führung stark machen. Jedweder Sektionierungstendenz in den Kassenärztlichen Vereinigungen erteilte Heinrich eine Absage.

Im Lagebericht kritisierte Heinrich die Gesundheitspolitik der Großen Koalition. Statt die drängenden Megathemen anzupacken, verliere sich die Koalition in kleinteiliger Regulierung. Als Beispiele nannte der Bundesvorsitzende die vorgesehenen Terminservicestellen sowie den Zwangsaufkauf von Arztpraxen. Beides seien populistische Scheinlösungen und gingen nicht die tatsächlichen Probleme im Gesundheitswesen an. Einschränkungen der Niederlassungsfreiheit lehne der NAV-Virchow-Bund grundsätzlich ab. Darüber hinaus müsse es das Ziel sein, den Wert der ärztlichen Freiberuflichkeit gegenüber der Öffentlichkeit kontinuierlich herauszustellen, so Dr. Heinrich.

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

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