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Wirkstoff des Monats Januar Nebivolol - Herz im Schongang

18.01.2011 11:31
Berlin - Etwa jeder vierte Deutsche leidet an Bluthochdruck (arterielle Hypertonie). Da Betroffenen oft über Jahre oder sogar Jahrzehnte keine typischen Symptome zeigen, wissen viele Hypertoniker nichts von ihrer "stummen Krankheit". Dabei schädigen dauerhaft erhöhte Blutdruckwerte lebenswichtige Organe (Herz, Blutgefäße, Gehirn, Nieren, Augen) und können Folgeerkrankungen bis hin zum Herzinfarkt und Schlaganfall auslösen
Etwa jeder vierte Deutsche leidet an Bluthochdruck (arterielle Hypertonie). Da Betroffenen oft über Jahre oder sogar
Jahrzehnte keine typischen Symptome zeigen, wissen viele Hypertoniker nichts von ihrer "stummen Krankheit". Dabei schädigen dauerhaft
erhöhte Blutdruckwerte lebenswichtige Organe (Herz, Blutgefäße, Gehirn, Nieren, Augen) und können Folgeerkrankungen bis hin zum
Herzinfarkt und Schlaganfall auslösen.

Die arterielle Hypertonie kann anhand von Blutdruckmessungen festgestellt werden. Hier wird der Druck in den vom Herzen
wegführenden Blutgefäßen (Arterien) ermittelt. Dieser lässt sich durch zwei Werte, den systolischen und den diastolischen, charakterisieren.
Denn der Blutdruck ist dann am höchsten, wenn sich das Herz zusammenzieht (Systole), und dann am niedrigsten, wenn es wieder
erschlafft (Diastole). Definitionsgemäß liegt bei systolischen Werten über 140 mm Hg und diastolischen Werten über 90 mm Hg ein
Bluthochdruck vor. Bei Werten über 180 bzw. 110 mm Hg spricht man von schwerer Hypertonie.

Die Behandlung des Bluthochdrucks richtet sich nach dem Einzelfall. Ein gesunder Lebensstil (viel Bewegung, gesunde Ernährung, kein
Übergewicht, Verzicht auf Rauchen) sollte aber bei jeder Therapie berücksichtigt werden. Darüber hinaus werden häufig blutdrucksenkende
Medikamente (Antihypertonika) nötig. Hier gehören Arzneistoffe aus der Gruppe der Betablocker, zu denen auch Nebivolol zählt, zu den Mitteln
der ersten Wahl. Nebivolol schwächt die Wirkung der körpereigenen Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin auf das Herz ab. Diese
Hormone erhöhen den Herzschlag, wenn sie an bestimmte "Andockstellen", die Betarezeptoren, binden. Nebivolol blockiert die Betarezeptoren und
schirmt das Herz so vor dem Einfluss der beiden Stresshormone ab. Eine schädliche Überbelastung wird verhindert, der Blutdruck sinkt und
Lebenserwartung sowie Lebensqualität können deutlich verbessert werden.

Neben der Hypertonie ist Nebivolol auch zur Behandlung der chronischen Herzmuskelschwäche zugelassen.
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