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News

02.12.2010 18:05
Acht-Punkte-Plan für bessere Arzneimittelversorgung
29.06.2022

Acht-Punkte-Plan für bessere Arzneimittelversorgung

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) droht im kommenden Jahr nach Berechnungen des Instituts für Gesundheitsökonomie (IfG) ein Defizit von 25 Milliarden Euro. Das entspricht rund 1,5 Beitragssatzpunkten. Zum Ausgleich des Defizits hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ein Finanzstabilisierungsgesetz in Aussicht gestellt, dass neben einer Erhöhung des Bundeszuschusses auch Maßnahmen in Bezug auf die Arzneimittelausgaben vorsieht.

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COVID-19: Ausländische Versicherte haben doppelt hohes Sterberisiko
29.06.2022

COVID-19: Ausländische Versicherte haben doppelt hohes Sterberisiko

Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit hatten im Jahr 2021 im Schnitt ein mehr als doppelt so hohes Risiko an COVID-19 zu versterben wie Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit. Das hat eine Datenanalyse der AOK Nordost von rund 1.600 Sterbefällen ergeben. Auch Menschen, die in sozial benachteiligten Ortsteilen wohnen, haben im Schnitt ein höheres Sterberisiko.

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Zi Datenauswertung über die Patientenservice-Nummer 116117 schließt Corona-Erfassungslücke
29.06.2022

Zi Datenauswertung über die Patientenservice-Nummer 116117 schließt Corona-Erfassungslücke

Seit Juni 2022 erlebt Deutschland wieder einen Anstieg der Infektionen mit dem COVID-19-Virus. Die so genannte Sommerwelle führt zu steigenden Meldezahlen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) ist der Omikron-Subtyp BA.5 die mittlerweile vorherrschende Virusvariante. Dabei handelt es sich zum großen Teil um Reinfektionen, da der Omikron-Subtyp BA.5 an vielen Stellen seines Erbmaterials mutiert. Dadurch ist er so verändert, dass er von den Immunzellen nicht richtig erkannt wird und sich auch Genesene erneut infizieren. Da in den RKI-Meldedaten nur positive PCR-Tests erfasst sind, ist nach Meinung von Expert:innen von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle auszugehen.

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Finanzielle Atempause, aber keine nachhaltige Lösung
28.06.2022

Finanzielle Atempause, aber keine nachhaltige Lösung

Anlässlich der am 28. Juni 22 vom Bundesminister für Gesundheit vorgestellten Eckpunkte für das GKV-Finanzierungsgesetz erklärt Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, in einer ersten Reaktion:

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Spifa: „Herr Lauterbach, das ist Betrug an der Fachärzteschaft!“
28.06.2022

Spifa: „Herr Lauterbach, das ist Betrug an der Fachärzteschaft!“

Die aktuelle Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, die Neupatientenregelung im Terminservice- und Versorgungsgesetz zu streichen, sorgt für Kopfschütteln beim Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa).

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Gesundheit und Klima: DGIM gründet neue Arbeitsgruppe
27.06.2022

Gesundheit und Klima: DGIM gründet neue Arbeitsgruppe

Der Klimawandel wirkt sich wie Umwelt- und insbesondere Luftverschmutzung auch auf den menschlichen Organismus aus (1-3). Die Folgen sind auch in der Inneren Medizin in Form einer erhöhten Morbidität und Mortalität bei Extremtemperaturen nachweisbar. Doch auch das Gesundheitssystem selbst trägt zum Klimawandel bei. Um die Diskussion über die gesundheitlichen Folgen der Erderwärmung und Klimaveränderungen wissenschaftlich fundiert zu führen, hat die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) eine neue Arbeitsgruppe (AG) „Gesundheit und Klima“ gegründet.

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Zwei Innovationsfonds-Projekte positiv bewertet
27.06.2022

Zwei Innovationsfonds-Projekte positiv bewertet

Zwei abgeschlossene Projekte hat der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) heute als erfolgsversprechend für eine bessere Patientenversorgung eingestuft. Er regt gegenüber verschiedenen Organisationen und Institutionen im Gesundheitswesen an, zu prüfen, ob und wie die Projekterkenntnisse innerhalb des jeweiligen Zuständigkeitsbereichs berücksichtigt werden können.

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Die wirtschaftliche Lage spitzt sich weiter zu – Kliniken immer stärker von Schließung bedroht
23.06.2022

Die wirtschaftliche Lage spitzt sich weiter zu – Kliniken immer stärker von Schließung bedroht

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) mahnt dringende wirtschaftliche Hilfen für die Krankenhäuser an. Hintergrund sind die aktuellen Daten aus dem jüngsten Krankenhausrating-Report des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Der Report hat die ökonomische Situation der deutschen Krankenhäuser untersucht, die auch 2020 so angespannt wie in den Vorjahren war.

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Krankenhaus Rating Report 2022: Verbesserung der wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser 2020 durch Pandemie-Hilfen
23.06.2022

Krankenhaus Rating Report 2022: Verbesserung der wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser 2020 durch Pandemie-Hilfen

Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser hat sich im Jahr 2020 deutlich verbessert. Nur noch 7 Prozent lagen im "roten Bereich" mit erhöhter Insolvenzgefahr. Auch ihre Ertragslage ist besser geworden, nur noch 28 Prozent der Kliniken schrieben auf Konzernebene einen Jahresverlust. Maßgeblich für die bessere wirtschaftliche Lage der Kliniken waren allerdings keine langfristig wirksamen strukturellen Veränderungen, sondern die Ausgleichszahlungen und andere Hilfen von Bund und Ländern im Rahmen der COVID-19-Pandemie. Das deutsche Gesundheitswesen steht weiterhin vor gewaltigen Herausforderungen, für die es gegenwärtig nicht gerüstet ist. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die achtzehnte Ausgabe des "Krankenhaus Rating Report", der im Rahmen des "Hauptstadtkongress 2022 – Medizin und Gesundheit" der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Er wurde gemeinsam vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und der Institute for Healthcare Business GmbH (hcb) in Kooperation mit der Bank im Bistum Essen (BIB) erstellt.

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Diabetes Typ 1: Abschied vom Kinderdiabetologen bedeutet häufig Abbruch der ärztlichen Betreuung
23.06.2022

Diabetes Typ 1: Abschied vom Kinderdiabetologen bedeutet häufig Abbruch der ärztlichen Betreuung

Jedes Jahr werden etwa 2.000 junge Patientinnen und Patienten mit Typ-1-Diabetes erwachsen. Damit steht auch ihr Wechsel vom kinderdiabetologischen Behandlungsteam in die Erwachsenenmedizin an. Doch zehn bis 40 Prozent der Betroffenen schaffen diesen Übergang in eine geregelte fachärztliche Betreuung, die so genannte Transition, nicht (1, 4). Fehlt ihnen jedoch die ärztliche Empfehlung und Begleitung für eventuell notwendige Therapieanpassungen, kann dies weitreichende gesundheitliche, unter Umständen lebensgefährliche Folgen mit sich bringen. Dazu gehören etwa Stoffwechselentgleisungen – und langfristig vorzeitige Erblindung, Nierenversagen oder Amputationen. Neben den seit vielen Jahren bekannten Problemen bei der Transition kommen nun neue Herausforderungen hinzu, erklären Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und laden zu einer Online-Pressekonferenz am 28. Juni ein.

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ÄZQ veröffentlicht fünf aktualisierte Gesundheitsinformationen
23.06.2022

ÄZQ veröffentlicht fünf aktualisierte Gesundheitsinformationen

Seit 12 Jahren erstellt das ÄZQ verständliche Kurzinformationen zu verschiedenen Krankheiten und Gesundheitsthemen. Wer wissenschaftlich fundiert und werbefrei informieren möchte, kann die Informationsblätter kostenlos ausdrucken, auslegen oder direkt an Patientinnen und Patienten weitergeben. Jetzt erscheinen die 2-seitigen Kurzinformationen in grundlegender grafischer Überarbeitung. Ein zeitgemäßes Design und eine klare Struktur helfen Betroffenen und Interessierten, noch schneller Antworten auf Fragen zu finden.

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Telematikinfrastruktur nachhaltig gestalten
22.06.2022

Telematikinfrastruktur nachhaltig gestalten

Der Praxisalltag in den hausärztlichen Praxen ist geprägt durch die Digitalisierung. Patientenmanagement, Behandlungsdokumentation, Diagnoseabbildungen und vieles mehr werden mit Software- und Hardwarelösungen organisiert. Technische Lösungen sind von Kassenärztlichen Vereinigungen und den Krankenkassen teilweise verpflichtend, Soft- und Hardware zwingend vorgeschrieben. Die Ärzte haben oftmals keine Wahl, ob und welche Soft- und Hardware sie einsetzen wollen. „Wir brauchen Entscheidungsfreiheit im Einsatz von digitalen Angeboten“, erklärt der Vorsitzende des Hausärzteverbandes Nordrhein, Dr. Oliver Funken. „Viele junge Kolleginnen und Kollegen sind digital in ihrer Praxis sehr gut aufgestellt.“

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Oldenburger Medizinethiker Mark Schweda in Deutschen Ethikrat berufen
21.06.2022

Oldenburger Medizinethiker Mark Schweda in Deutschen Ethikrat berufen

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas hat Prof. Dr. Mark Schweda, Medizinethiker an der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg, in den Deutschen Ethikrat berufen. Schweda folgt auf den Psychologen Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse von der Universität Heidelberg.

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Uniklinika wollen „Spitzenversorgung für alle“
20.06.2022

Uniklinika wollen „Spitzenversorgung für alle“

Eine klare Rollenverteilung in der Krankenversorgung und eine breite Vernetzung aller Akteure sind entscheidende Voraussetzungen, den Herausforderungen, vor denen die Krankenhäuser derzeit stehen, zu begegnen. Im Zuge der Krankenhausreform muss die Krankenhauslandschaft als gestuftes System mit den Universitätsklinika als höchster Versorgungsstufe weiterentwickelt werden. Mit den von der Bundesregierung im Koalitionsvertrag geplanten Versorgungsstufen und einer daraus resultierenden Finanzierung werden die Universitätsklinika gestärkt.

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Reinhardt: „Patienten sind keine Kunden und Apotheken keine Arztpraxen-to-go“
20.06.2022

Reinhardt: „Patienten sind keine Kunden und Apotheken keine Arztpraxen-to-go“

„Patienten sind keine Kunden und Apotheken keine Arztpraxen-to-go. Die Beratung in der Apotheke kann die ärztliche Diagnose und Therapieempfehlung nicht ersetzen, auch nicht ansatzweise.“ Mit diesen Worten kommentierte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt den Schiedsspruch zwischen Krankenkassen und Apotheken zu sogenannten pharmazeutischen Dienstleistungen in Apotheken.

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Studie wichtiger Beitrag zur Versorgung von Zwangsstörungen
20.06.2022

Studie wichtiger Beitrag zur Versorgung von Zwangsstörungen

„Die Studie von Alicia Balzar leistet einen wichtigen Beitrag, die Behandlung von Zwangsstörungen zu verbessern“, lobt Barbara Lubisch, stellvertretende Bundesvorsitzende der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) die Preisträgerin des Master-Forschungspreises 2022. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird dieses Jahr zum zweiten Mal im Rahmen des DPtV-Symposiums verliehen. Die Masterarbeit von Alicia Balzar (Medical School Hamburg) untersucht Faktoren, die einer leitliniengerechten Behandlung von Zwangsstörungen entgegenstehen. Im Ergebnis wird festgestellt, dass Behandlungsentscheidungen von Psychotherapeut:innen mit Gedanken-Handlungs-Fusionen („Thought Action Fusion“, TAF) zusammenhängen.

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Aktuelle Marktdaten belegen: automatische Substitution von Biosimilars ist unnötig
20.06.2022

Aktuelle Marktdaten belegen: automatische Substitution von Biosimilars ist unnötig

Drei Jahre Zeit gab der Gesetzgeber den Akteuren der Biosimilar-Versorgung, als er 2019 das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) verabschiedete. Bis zum Sommer 2022 werde sich zeigen, wie sich der Biosimilar-Markt entwickle. Erst dann sollte mit der automatischen Substitution das härteste Kostensparinstrument des deutschen Gesundheitssystems eingeführt werden.

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BPI zum TRIPS Waiver: WTO-Einigung ist nicht zielführend
17.06.2022

BPI zum TRIPS Waiver: WTO-Einigung ist nicht zielführend

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) sieht die aktuell bei der Welthandelsorganisation WTO getroffene Einigung zum sogenannten „TRIPS Waiver“ kritisch: „Den Patentschutz bei Covid-19-Impfstoffen aufzugeben, wird die derzeitigen Herausforderungen in der globalen Impfstoffversorgung nicht lösen“, sagt BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen.

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DKG fordert: Klinikbehandlung der Corona-Patienten muss auch in den kommenden Monaten voll finanziert werden
17.06.2022

DKG fordert: Klinikbehandlung der Corona-Patienten muss auch in den kommenden Monaten voll finanziert werden

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) kritisiert die widersprüchliche Corona- und Krankenhauspolitik der Bundesregierung. Angesichts der sich aufbauenden Sommerwelle und einer mit hoher Wahrscheinlichkeit folgenden Herbstwelle fordert der Verband der Krankenhäuser, die Versorgung der Corona-Patienten weiter finanziell zu abzusichern.

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DMP bei Typ-2-Diabetes – G-BA beschließt Aktualisierungen
17.06.2022

DMP bei Typ-2-Diabetes – G-BA beschließt Aktualisierungen

Ca. 4,7 Mio. gesetzlich Versicherte, die an Typ 2-Diabetes erkrankt sind, nutzen bereits die Möglichkeit, sich in einem DMP – einem strukturierten Behandlungsprogramm für chronisch Erkrankte – behandeln zu lassen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat mit seinem Beschluss die im DMP Diabetes mellitus Typ 2 empfohlene Diagnostik und Therapie an den neuesten Stand des medizinischen Wissens angepasst.

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Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

 

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