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Telematik nimmt wieder etwas Fahrt auf

26.04.2010 10:00
Die Gesellschafterversammlung der gematik legte letzte Woche eine Art Bestandsaufnahme zum Aufbau der Telematikinfrastruktur für das Gesundheitswesen und der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte vor

26. April 2010

Das Moratorium, mit dem die elektronische Gesundheitskarte vom BMG belegt wurde, zeigt erste Auswirkungen: Die Gesellschafterversammlung der gematik legte letzte Woche eine Art Bestandsaufnahme zum Aufbau der Telematikinfrastruktur für das Gesundheitswesen und der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte vor und hat – so die gematik – „auf Basis unterschiedlicher konstruktiver Vorschläge, die von Kostenträgern und Leistungserbringern im Laufe der Bestandsaufnahme eingebracht worden sind, Festlegungen für das weitere Vorgehen der nächsten Jahre getroffen“.
Die Wichtigste: Im Sinne von mehr Effizienz, Schnelligkeit und Reduzierung der Komplexität – wovon bisher wenig zu spüren war – soll es künftig eine klare Verteilung der Aufgaben und Verantwortlichkeiten geben: Die Leistungserbringer werden – so die Vorstellungen der gematik – künftig die alleinige Verantwortung für die medizinischen Anwendungen übernehmen und die Kostenträger die alleinige Verantwortung für die administrativen Anwendungen.
Ebenso verständigte sich die Gesellschafterversammlung der gematik darauf, zunächst drei Anwendungen einzuführen, mit denen aber schon direkt beim Start ein Nutzen für alle Beteiligten erreicht werden könne. So verantwortet der GKV-Spitzenverband ab sofort die Einführung eines online gestützten Versichertenstammdaten-Managements, die Bundesärztekammer die Einführung eines Notfalldatensatzes auf der eGK und die Kassenärztliche Bundesvereinigung die adressierte Kommunikation der Leistungserbringer. Für die übergreifende Aufgabe der Basis-Telematikinfrastruktur wird der GKV-Spitzenverband gemeinsam mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zuständig sein. Geplant ist, dass die verantwortlichen Gesellschafter die Anforderungen an die Telematikinfrastruktur und die Anwendungen aus der Sicht der Gesellschafter formulieren und die Umsetzung durch die gematik steuern werden, damit die Projekte in den nächsten Monaten soweit vorangebracht werden, dass Ausschreibungen durch die gematik erfolgen können. Eine weitere Einigung betrifft die Verbesserung der Entscheidungsstrukturen: In Zukunft wird bei strittigen Entscheidungen Dr. Klaus Theo Schröder, Staatssekretär a.D., als Schlichter zwischen den unterschiedlichen Interessen vermitteln. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V. (DGVP) hat die funktionelle Umwandlung zur Bürgerinitiative Gesundheit einstimmig beschlossen. Ferner wurden dementsprechende Anpassungen der Satzung einstimmig verabschiedet.

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