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„ASV ist eine revolutionäre Perspektive“

Dr. med. Wolfgang Abenhardt ist seit 1988 niedergelassener Internist und onkologisch verantwortlicher Arzt in der MOP im Elisenhof mit Zulassung für die gesamte Innere Medizin (Schwerpunkt Onkologie) und Nuklearmedizin. Mitgliedschaft in DKG/AIO/NIO/BNHO/DGHO/BDI, DGN. Abenhardt ist Vorstand des Bundesverbands ambulante spezialärztliche Versorgung e.V. (BV ASV)

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Erstveröffentlichungsdatum: 28.05.2013

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>> Seit den auslaufenden 70´er Jahren droht der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) die Entgleisung ihrer Kosten. Sozialminister Norbert Blüm kam 1982 auf die brilliante wie diabolische Idee, eine einnahmenorientierte Ausgabenpolitik zu proklamieren (These: Ein Haushalt kann nur soviel ausgeben, wie er einnimmt.) Seit dieser Zeit existiert eine Deckelung des GKV-Etats („gedeckelter Topf“), die mit staatlicher Regelung und Genehmigung nur wenige Prozent Zuwachs pro Jahr erlaubt. Aktuell beträgt dieser Etat knapp 300 Milliarden Euro im Jahr, um dessen Anteile sich Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte, Krankenkassen, Apotheken/Pharmaindustrie und Versorgungswerke streiten. Ein beliebtes Mittel der Gesundheitspolitik ist Konkurrenz und Wettbewerb der Leistungserbringer untereinander zu „fördern“. So entwickelte sich durch den - mittlerweile existenzbedrohenden - Wettbewerb im geschlossenen System eine Versachlichung der medizinischen Versorgung im Sinne einer Kommerzialisierung und Ökonomisierung, wie auf dem gerade beendeten Deutschen Ärztetag in Hannover vordringlich thematisiert.
Jeder Leistungserbringer im System wird mit den ausgeklügeltsten Budgetierungs- und P

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