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Die digitale Affinität wächst

In Sachen Gesundheit informiert sich mittlerweile rund die Hälfte aller Deutschen im Internet, wie Ergebnisse der 5. EPatient Survey 2016 zeigen. Dr. Alexander Schachinger beweist als Autor der Studie darüber hinaus, dass neuere, therapiebezogene Internetdienste und Apps zunehmend von den Patienten wahrgenommen werden und das Therapieverhalten prägen. Wider Erwarten ist der durchschnittliche Gesundheits-Surfer nicht in der jungen Generation zu Hause, sondern liegt mit 59 Jahren über dem demographisch Durchschnitt. Gibt es weitere Überraschungen?

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Erstveröffentlichungsdatum: 30.03.2016

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>> Ausgewertet wurden die Daten von 9.090 Teilnehmern, die in der Zeit vom 3. März bis 2. Mai 2016 auf insgesamt 76 gesundheitsaffinen Webseiten bzw. Newslettern dem Link zur anonymen Befragung der Patient RSD GmbH, Berlin folgen konnten. Mit 54 % waren darunter etwas mehr Frauen als Männer und die Bildung der Teilnehmer entsprach mit 32 % an Fach-oder Hochschulabsolventen einem höheren Niveau als dem des Bildungsdurchschnitts.
Dass mit 3.775 Befragten (43 %) zu einem großen Teil selbst Betroffene, sprich: Chroniker/Patienten die Fragen zur Digitalen Gesundheit beantworteten, erstaunt nicht weiter. Auch akut Betroffene (29 %), Angehörige (15 %) oder allgemein Interessierte (13 %) sind im Netz auf der Suche nach Antworten, wie
EPatient mit der Unterstützung des Kompetenzbereichs eLearning Charité Virchow Klinikum herausfand.
Von den an der Umfrage beteiligten Chronikern/Patienten nahmen 53 % seit längerem eine medikamentöse, physiotherapeutische oder anders geartete Therapie in Anspruch, indes forschten 10 % im Netz nach neuen oder zusätzlichen Therapieoptionen. 13 % erkundigten sich als zwar als chronisch Kranke, jedoch nicht mehr in Therapie befindliche Betroffene.

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