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Gliptine mit zunehmender Versorgungsrelevanz

Die medikamentöse Therapie des Diabetes mellitus Typ 2 ist mit dem Bestandsmarktaufruf zum 1. April 2013 erneut auf dem Prüfstand. Bereits 2011 wurde jeder zweite Euro bei den oralen Antidiabetika (OAD) für DPP-IV-Hemmer aufgewandt (vgl. Bensing/Kleinfeld 2012), mittlerweile hat sich dieser Anteil auf fast 63 Prozent ausgedehnt. Den signifikanten Ausgabenanstiegen (nach Listenpreisen) für OAD stehen tendenziell konstante Verordnungsmengen gegenüber.

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Erstveröffentlichungsdatum: 28.05.2013

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>> Diabetes mellitus Typ 2 ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland. Laut der aktuellen Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS) des Robert Koch-Instituts (RKI) ist mit einer Lebenszeitprävalenz eines bekannten Diabetes in der Bevölkerung zwischen 18 und 79 Jahren mit 7,2 Prozent bzw. 4,6 Mio. Personen zu rechnen. Diese Schätzung ist laut RKI niedriger als bisherige Prävalenzschätzungen aus Versorgungsdaten (vgl. RKI 2012). Die Schätzungen zur Prävalenz des Diabetes und deren Zuwachsraten in Deutschland variieren jedoch zum Teil deutlich.
Deutlich weniger Unsicherheit besteht hinsichtlich der Zahlen zu den ambulant abgerechneten GKV-Verordnungen, da diese u.a. von INSIGHT Health im Rahmen einer nahezu Vollerhebung (Nationale Verordnungsinformation, NVI) kontinuierlich erfasst werden.
Im Folgenden soll der GKV-Markt für orale Antidiabetika (OAD) untersucht werden. Es hand..

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