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OA MVF 04/11: Große Differenzen bei HIV/AIDS zwischen den Bundesländern

Die AIDS-Therapie hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Neben gesundheitlichen Aufklärungs- und Präventionskampagnen haben vor allem die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten zu einem Rückgang der Todesfälle geführt. Dank der nahezu im Jahrestakt neu zugelassenen Präparate hat sich auch die Lebensqualität der AIDS-Patienten deutlich verbessert. Beachtenswert sind die großen regionalen Unterschiede hinsichtlich Morbiditäts- und Verordnungsprävalenz innerhalb Deutschlands.

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Erstveröffentlichungsdatum: 23.09.2012

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Summary
- 80 Prozent aller HIV-Fälle treten bei 25- bis 50-Jährigen auf, der regionale Schwerpunkt liegt in den alten Bundesländern und hier v.a. in den großen Metropolen Berlin und Hamburg.
- Lebenserwartung und -qualität der Patienten in medikamentöser Behandlung haben sich hierzulande deutlich verbessert.
- In den neuen Bundesländern werden weniger Verordnungen und größere Packungen an Virustatika verordnet.
- Pro Jahr infizieren sich in Deutschland 3.000 (3,8 je 100.000) Menschen neu mit HIV .

Dr. André Kleinfeld, Christian Bensing

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