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Ziel: Ein konsentiertes Umsetzungs-Agreement

Der Innovationsfonds fördert solche Projekte, die nach der positiven Evaluation in die Regelversorgung überführt werden können. Doch gibt es viele Projekte, die bereits in Selektivverträgen realisiert sind und die eine nachgewiesene positive Wirkung auf die Versorgung der Patienten haben. Wie können auch solche Innovationen flächendeckend in der Regelversorgung realisiert werden? Mit dieser Frege wird sich diese „Nationale Translations-Konferenz“ beschäftigen, deren erklärtes Ziel ein konsentiertes Umsetzungs-Agreement ist, ein erster Tropfen, der Welle um Welle schlägt.

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Erstveröffentlichungsdatum: 03.04.2017

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>> Diese neue Art von Konferenz startet „Monitor Versorgungsforschung“ gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Integrierte Versorgung (DGIV) und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin). Die „Agreement-Konferenzen“ sollen auf dem Campus Wilhelminenhof der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin stattfinden, wobei immer ein evaluiertes Projekt im Mittelpunkt steht. Zu diesen Konferenzen werden alle Akteure und Partner als Gäste – ohne Teilnahmegebühren zu erheben – eingeladen, denn die drei Veranstalter möchten Akteure und Partner des Gesundheitssystems versammeln, die grundsätzlich in der Lage und willens sind, erprobte Versorgungsverbesserung allen GKV- und PKV-Versicherten flächendeckend zur Verfügung zu stellen.
Gemeinsam soll der Weg zur bundesweiten Einführung der in den Selektivverträgen begonnenen Innovationen beschrieben, Hinderungsgründe identifiziert und, wenn möglich, ausgeräumt werden. „Damit wollen wir zur bundesweiten Verbreitung dieser Versorgungsinnovationen beitragen“, erklärt MVF-Herausgeber Prof. Dr. Reinhold Roski. Und Prof. Dr. Stefan G. Spitzer, Vorsitzender des Vorstandes der DGIV, setzt dazu: „Es gibt viele Ideen, die per Evaluation gezeigt haben, dass sie durchaus in der Lage sind, für eine bestimmte Population Versorgungsverbesserungen zu erzielen. Warum diese Versorgungsinnovationen nicht viel mehr Menschen, wenn nicht gar allen in Frage kommenden, zu Gute kommen können, ist eine sowohl ethische als auch ökonomische Frage.“
Genau diese Frage soll bei der ersten „Nationalen Translations-Konferenz“ erörtert und in einem gemeinsam verabschiedeten Umsetzungs-Agreement konsentiert werden.
Ziel der ersten Konferenz ist die Konsentierung eines Entwurfs des ersten „National Agreements“ zum „Diabetischen Fußsyndrom“, das in „Monitor Versorgungsforschung“ sowie hochauflagigen Publikumsmedien publiziert wird. <<