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Am 7. Oktober 2022 ist der 21. Deutsche Kongress für Versorgungsforschung (DKVF) unter der wissenschaftlichen Leitung von Kongresspräsident Prof. Dr. Peter Falkai, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität München, erfolgreich zu Ende gegangen. Auf der Konferenz, einer Veranstaltung des Deutschen NetzwerksVersorgungforschung,  kamen rund 850 Expert:innen aus Forschung, Gesundheitsversorgung und Politik zusammen, um über die Fortschritte in der Versorgungsforschung zu sprechen. „Wir haben auf dem Kongress viel darüber gelernt, wie Daten aus dem Versorgungsalltag dazu genutzt werden können, um unser Wissen aus klinischen Studien zu hinterfragen, zu ergänzen und so die Versorgung der Betroffenen zu verbessern“, so das Fazit des Kongresspräsidenten. „Verbesserungen sind aber nur möglich, wenn auch die Betroffenen selbst gehört werden und ihren Versorgungsbedarf äußern können. Das gilt sowohl für die medizinische Forschung als auch für die Behandlungsentscheidung.“

Die Frage, wie Patient:innen besser in die verschiedenen Phasen eines Forschungsprojekts einbezogen werden können, stand deshalb auch im Mittelpunkt des Kongresstags für Bürger*innen und Patient:innen am 7. Oktober. „Die regen Diskussionen am Patient:innentag haben gezeigt, wie groß der Wille unter den Forschenden und Betroffenen ist, künftig enger zusammenzuarbeiten, und wie groß das Potenzial der Versorgungsforschung ist“, so Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, neu gewählter Vorstandsvorsitzender des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung. „Versorgungsforschung muss partizipativer werden und die Betroffenen ebenso wie die Versorgenden auf Augenhöhe einbeziehen.“