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Mit dem Cardiolotsen mussten Patienten seltener wieder ins Krankenhaus

20.07.2021 12:25
Wer persönlich betreut wird, muss seltener wieder ins Krankenhaus: In einer ersten Zwischenauswertung des Innovationsfondsprojektes „Cardiolotse“ konnten die AOK Nordost und die Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH diesen positiven Effekt der persönlichen Patientenbetreuung nach einem Krankenhausaufenthalt feststellen. Die Projektpartner sind zuversichtlich, dass der Cardiolotse die Blaupause für ein neues, eigenständiges Berufsbild eines Patientenlotsen sein kann, der auch bei anderen chronischen Erkrankungen zum Einsatz kommt. Sie setzen ihn deshalb nach Auslaufen des Projektes zunächst auf der Grundlage eines Selektivvertrages fort. Im Frühjahr 2022 wird die Technische Universität München, die das Pilotprojekt begleitet, die vollständige Evaluation abgeschlossen haben.

„Der ‚Cardiolotse‘ ist ein Projekt, das Schule machen sollte. Die Zwischenauswertung und das positive Feedback der Patienten, Cardiolotsen und Ärzte zeigen, dass wir hier ein erfolgreiches Lotsenmodell etabliert haben,“ sagt Daniela Teichert, Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost. „Durch die persönliche Ansprache direkt am Krankenhausbett haben unsere Versicherten schnell ein Vertrauensverhältnis zu dem Cardiolotsen aufgebaut und gerne das Angebot einer persönlichen Patientenbetreuung wahrgenommen.“ Der „Cardiolotse“ ist das bisher bundesweit einzige Lotsenmodell, bei dem eine Krankenkasse und ein Krankenhaus direkt kooperieren. Dr. Johannes Danckert, Geschäftsführer Klinikmanagement und komm. Vorsitzender der Vivantes Geschäftsführung erklärt: „Das Projekt ist absolut zukunftsweisend. Die Gesundheitsversorgung wird künftig deutlich stärker auf ambulante Angebote und eine Vernetzung mehrerer Akteure setzen, um einen stationären Aufenthalt möglichst überflüssig zu machen – durch persönliche, aber auch mit digitaler Unterstützung. Vivantes setzt daher auf den Dreiklang „vernetzt-menschlich-digital“, um die Qualität der Versorgung im Sinne der Patientinnen und Patienten weiter zu entwickeln.“

Wertvolle Unterstützung in der Pandemie

Im Projekt haben zehn Cardiolotsen mehr als 1.000 Herzpatientinnen und -patienten betreut. Nach dem Ausbruch der Dorona-Pandemie haben sich die positiven Effekte der persönlichen Patientenbetreuung besonders deutlich gezeigt. Bei den Cardiolotsen seien gerade zu Beginn der Pandemie zahlreiche Patientenanfragen und -nachfragen eingegangen. Viele Patientinnen und Patienten meldeten sich, weil sie Schwierigkeiten bei der Vermittlung von Arztterminen hatten. Die Cardiolotsen konnten hier nach Angbane der AOK Nordost schnell und unkompliziert wichtige Hilfe leisten, denn für Herzpatientinnen und -patienten kann es lebensrettend sein, dass sie wichtige Arzttermine wahrnehmen.



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