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Techniker Krankenkasse setzt noch stärker auf ambulante Operationen

Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen setzt weiterhin auf die Vorteile des ambulanten Operierens und hat den Versorgungsvertrag mit dem LAOH, dem Verband von operativ und anästhesiologisch tätigen niedergelassenen Fachärzten in Deutschland, ausgeweitet.

Die Erweiterung des Vertrages umfasst eine Reihe zusätzlicherEingriffe im gynäkologischen Bereich sowie in der Schulterchirurgie. Seitdem 1. September 2010 können sich dadurch noch mehr Patienten ambulantoperieren lassen.

In den vergangenen zehn Monaten haben bereits über 1.500 TK-Versicherte inHessen im Rahmen dieses Versorgungsvertrages eine Operation ambulantdurchführen lassen. Die Besonderheit dabei ist: Der Vertrag umfasstOperationen, die vorher überwiegend stationär im Krankenhaus vorgenommenwerden mussten.

Zu den zahlreichen chirurgischen Eingriffen, die bislangbereits ambulant vorgenommen werden können, gehören unter anderem Fuß-,Hand- und Leistenbruchoperationen, die Entfernung der Gallenblase sowieEingriffe im Bereich der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. Patienten könnennach einem solchen Eingriff oft noch am Tag der Operation nach Hause gehenund sich in der gewohnten Umgebung erholen.

„Für die Weiterentwicklung des Vertrags mit dem LAOH sind unsere hohenAnforderungen an die Behandlungsqualität ein entscheidender Faktor“, sagtDr. Barbara Voß, Leiterin der TK-Landesvertretung in Hessen. Unter anderemwerden die Ergebnisse einer Patientenbefragung eine wichtige Rückmeldungüber die Qualität dieses Versorgungsangebotes geben. Die Patientenbefragungwird vom Dienstleister medicalnetworks durchgeführt, der für dieOrganisation und Abwicklung des Versorgungsvertrages zuständig ist.Patienten, die sich für eine ambulante Operation entscheiden, erhieltenwährend des gesamten Zeitraums der Behandlung eine ärztliche Betreuung aufdurchgängig hohem Niveau. So kämen Diagnose, Operation und Nachsorge auseiner Hand, wodurch unnötige Wege, Doppeluntersuchungen und Wartezeitenvermieden werden sollen. Diese sogenannte „integrierte Versorgung“ verkürzein vielen Fällen die Behandlungszeit und die Patienten würden meist auchschneller gesund.Der LAOH ist ein Zusammenschluss von mehr als 260 operativ tätigenAnästhesisten und Operateuren.