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Abstracts by keywords: Chronic Wounds

Wirksamkeit von Netzwerken Diabetischer Fuß

Netzwerke zur Behandlung von Menschen mit Diabetischem Fußsyndrom (DFS) in Nordrhein, Hamburg und Berlin haben eine gemeinsame Dokumentation hinterlegt. Diese firmiert als DFS-Register [1] und dient der Qualitätssicherung sowie der Ermittlung neuer Erkenntnisse zur besseren Versorgung von Menschen mit DFS [2, 3]. Die Netzwerke haben weitere Qualitätssicherungsmaßnahmen ergriffen, darunter die Zertifizierung durch die AG Fuß der Deutschen Diabetesgesellschaft (DDG), jährliche Hospitationen, Ausbildungen für Ärzte und Assistenz, Kommunikationswerkzeuge und Qualitätszirkel. Insbesondere haben sie ein lernendes System mit Hospitationen und völlig transparentem Vergleich aller Behandlungszahlen sowie eine Diskussion darüber eingerichtet. Sie haben seit 2002 eine steigende Zahl von Menschen mit DFS betreut, ca. 60.000 Menschen waren es Ende 2016 insgesamt. Folgende Krankenkassen unterstützen diese Bemühungen durch Selektivverträge: AOK Nordost, AOK Rheinland/Hamburg, BARMER, Bundesknappschaft, mhplus BKK, DAK Gesundheit, IKK classic, KKH, pronova BKK und SVLFG. Ähnliche Modelle wurden in anderen Regionen realisiert. Diese Übersicht stellt die Ergebnisse aller in Deutschland öffentlich gewordenen Analysen zusammen, die die Effekte der spezialisierten Betreuung von Menschen mit DFS in Netzwerken untersucht haben. Die Auswertungen erstrecken sich von Erhebungen im DFS-Register bis zu bevölkerungsbezogenen Erhebungen unabhängiger Wissenschaftler.

24.07.2017