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Abstracts by keywords: socio-political relevance

7. Ad-hoc-Stellungnahme zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19

Die 7. Ad-hoc-Stellungnahme der Thesenpapier-Autorengruppe beschäftigt sich mit dem Thema der geänderten STIKO-Empfehlung vom 25. Mai zur Impfung bei Kindern. Überraschend hat sich die Ständige Impfkommission (STIKO) am 24. Mai doch für die (einmalige) Impfung gesunder Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren mit einem mRNA-Impfstoff ausgesprochen, vorzugsweise mit „Comirnaty“. Doch beziehen sich die der geänderten Empfehlung zugrunde liegenden Studien ausschließlich auf Erwachsene, eine Evidenz für diese Altersgruppe ergibt sich aus der Wissenschaftlichen Begründung nicht. Folglich heißt es bei der STIKO dann auch, dass die Empfehlung vorsorglich ausgesprochen werde, weil ein erneuter Anstieg von SARS-CoV-2-Infektionen im kommenden Herbst zu erwarten sei. Offen dabei ist, ob überhaupt eine neue Variante kommen wird (wahrscheinlich) und ob der auf dem Wildtyp basierende Impfstoff dagegen hilft (fraglich). Stand: 23.6.2022, 18:00h

22.07.2022
4. Ad-hoc-Stellungnahme zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19

Die Thesenpapier-Autorengruppe legt ihre 4. Ad-hoc-Stellungnahme mit zwölf konkreten Forderungen vor, die am ersten Arbeitstag der neuen Gesundheitsministerin bzw. des neuen Gesundheitsministers zu initiieren wären. Die Autorengruppe meldet sich damit zu einem Zeitpunkt zu Wort, an dem die Neubesetzung an der Spitze des Bundesgesundheitsministeriums einen Neuanfang möglich erscheinen lässt.Stand: 28. November 2021, 18:00h

29.11.2021
Zur Modellierung der Corona-Pandemie – eine Streitschrift

National wie international haben mathematische Modelle des Infektionsgeschehens in der Corona-Pandemie eine enorme politische Wirkung entfaltet. Die Modelllastigkeit der politischen Entscheidungsprozesse ist aber auch vielfach kritisiert worden. Sowohl aus fachlicher wie auch aus wissenschaftssoziologischer Perspektive erscheint aufgrund zahlreicher Indizien in der Tat Manöverkritik geboten. Inwiefern die Leistung speziell der regierungsnahen Epidemiemodellierung den Herausforderungen gerecht geworden ist, sollte in weiteren Kreisen kritisch hinterfragt und aufgearbeitet werden. Modellunsicherheiten und die Komplexität des Problems der Ausbreitung von Infektionskrankheiten sollten stärker beleuchtet werden. Es braucht ein vertieftes Bewusstsein, dass mathematische Modelle praktische medizinische Erfahrung und klassische Konzepte zur Steuerung komplexer Systeme nicht ersetzen können.

29.11.2021
Thesenpapier 8.0 zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19

Bei diesem Text handelt es sich um die Kurzfassung, des Thesenpapiers 8.0, das die Autorengruppe (siehe MVF Online First) erarbeitet hat (Datum 29.8.2021), das zu folgenden Aspekten Stellung nimmt:1. Es wird ein Konzept für das Verständnis der Epidemie entwickelt (Kap. 2 „Pandemie als Komplexes System“), mit dem das schwer zu entschlüsselnde Verhalten der Epidemie zu erklären ist, und das es erlaubt, Empfehlungen für die Steuerung (Messparameter) und die Präventionsstrategie abzuleiten;2. Es wird ein Indikatoren-Set entwickelt (Kap. 3), das die Melderate („Inzidenz“) ablösen kann und über eine erheblich bessere Aussagekraft verfügt;3. Es werden in einem umfangreichen, kritischen Ansatz das Wissen zur SARS-CoV2-Epidemie im Kindes- und Jugendalter dargestellt (Kap. 4) und weitgehende Erleichterungen für diese bisher am stärksten psychosozial belastete Bevölkerungsgruppe gefordert;4. Es wird eine Politische Theorie der Pandemie vorgestellt, die die „Massivreaktion“ der gesellschaftlichen und politischen Ebenen erklärt und für die Diskussion der Handlungsoptionen öffnet.Die Autorengruppe beschäftigt sich seit März 2020 ehrenamtlich mit der Corona-Thematik und greift kontinuierlich mit Thesenpapieren und Ad-hoc-Stellungnahmen in die politische Diskussion ein.

22.09.2021
Zur Rolle der intensivmedizinischen Versorgung in der SARS-2/Covid-19-Epidemie

Die Autorengruppe ergänzt die Ausführungen aus Thesenpapier 4 und 6.1 um eine dritte Ad-hoc-Stellungnahme zur intensivmedizinischen Versorgung. In Korrektur der Version vom 16.5.2021 wurden in Kap. 4 die Zahlen der intensivmedizinisch behandelten Patienten auf den Tagewert bezogen, der Quotient Hospitalisierung/Intensivpflichtigkeit auf die Verweildauer von 10 Tagen korrigiert (Tab. 3) und eine Fußnote (Nr. 30) angefügt, die sich mit der Erklärungsmöglichkeit der Abnahme der Intensivbetten-Gesamtkapazität durch die Ausgliederung der pädiatrischen Intensivbetten auseinandersetzt. Stand: 16. Mai 2021, 12:00h, Update vom 17.5.2021

07.06.2021