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28.10.2010 12:55
DDG zweifelt an US-Studie zu Häufigkeit von Diabetes bei Kindern nach COVID-19-Infektion
26.01.2022

DDG zweifelt an US-Studie zu Häufigkeit von Diabetes bei Kindern nach COVID-19-Infektion

Löst das SARS-CoV-2-Virus bei Kindern und Jugendlichen einen Diabetes mellitus aus? Dieser Vermutung ging unlängst eine Studie der US-Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control and Prevention) nach, die derzeit breit diskutiert wird1. Darin scheinen die Autor:innen einen Zusammenhang zwischen einer COVID-19-Infektion und einer anschließenden Diabeteserkrankung zu erkennen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) weist auf gravierende methodische Schwächen der Studie hin, die die Studienergebnisse relativieren. Es seien weitere Studien über einen längeren Zeitraum mit konsistenten und größeren Datenmengen erforderlich, um Klarheit zu schaffen. Ein seit Jahren von der DDG gefordertes Nationales Diabetesregister sowie eine elektronische Diabetesakte könnten auch hierzu bessere Erkenntnisse liefern.

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Dr. Norbert Gerbsch leitet neue Abteilung „Public Affairs“ am IGES Institut
25.01.2022

Dr. Norbert Gerbsch leitet neue Abteilung „Public Affairs“ am IGES Institut

Seit Beginn des Jahres ist Dr. Norbert Gerbsch Abteilungsleiter „Public Affairs“ und Beauftragter der Geschäftsführung „Pharmamarkt und -politik“ am IGES Institut. Diese Position wurde neu geschaffen. Gerbsch wird künftig den Dialog mit relevanten Stakeholdern sowie die interne und externe Kommunikation des IGES Institutes und seiner Tochterunternehmen verantworten. Er berichtet direkt an den Vorsitzenden der Geschäftsführung, Professor Dr. Bertram Häussler.

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ifo Dresden: Corona brachte vor allem über 80-Jährigen den Tod
24.01.2022

ifo Dresden: Corona brachte vor allem über 80-Jährigen den Tod

Knapp zwei Drittel der Corona- „Übersterblichkeit“ in den Jahren 2020 und 2021 entfällt auf die Altersgruppe der über 80-Jährigen. Weitere 30 Prozent erstrecken sich auf die Gruppe von 60 bis 79 Jahre. Die jüngeren Altersgruppen sind dagegen nur zu 7 Prozent betroffen. Dies ergeben neue Berechnungen des ifo Instituts aus Anlass des zweiten Jahrestags des Pandemiebeginns. „Bis Jahresende 2021 sind seit Ausbruch der Pandemie 96.200 Personen mehr gestorben, als unter normalen Umständen zu erwarten gewesen wäre. Die Zahl der auf die Pandemie zurückzuführenden zusätzlichen Todesfälle liegt damit niedriger, als es bisherige Schätzungen nahelegen“, sagt Joachim Ragnitz von der Niederlassung Dresden des ifo Instituts.

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Epstein-Barr-Virus: DZIF und Helmholtz Munich entwickeln einen Impfstoff
24.01.2022

Epstein-Barr-Virus: DZIF und Helmholtz Munich entwickeln einen Impfstoff

Schon länger ist bekannt, dass das Epstein-Barr-Virus (EBV) bei verschiedenen Erkrankungen eine Rolle spielt. Eine aktuelle Studie aus den USA hat nun einen engen Zusammenhang zwischen dem EBV-Virus und der Multiplen Sklerose gezeigt. DZIF-Wissenschaftler am Forschungszentrum Helmholtz Munich entwickeln bereits einen Impfstoff, der 2023 in die klinische Prüfung gehen könnte.

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Paracelsus Klinik Zwickau: „Virtuelle Klinik“ unterstützt Parkinson-Patienten
24.01.2022

Paracelsus Klinik Zwickau: „Virtuelle Klinik“ unterstützt Parkinson-Patienten

Als eine der ersten Neurochirurgien in Deutschland setzt die Paracelsus Klinik Zwickau eine „Virtuelle Klinik“ auf dem iPod zur Fernsteuerung von Hirn-Implantaten ein. Das neue System unterstützt die Behandlung von Patienten mit Bewegungsstörungen wie Morbus Parkinson, Essentiellem Tremor, Dystonie oder Tourett-Syndrom und ist eine innovative Weiterentwicklung der Tiefen Hirnstimulation zum Ausgleich krankhafter Signalstörungen im Gehirn mittels elektrischer Impulse.

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Innovationsausschuss empfiehlt für zwei Digitalprojekte Überführung in die Regelversorgung
24.01.2022

Innovationsausschuss empfiehlt für zwei Digitalprojekte Überführung in die Regelversorgung

Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) empfiehlt, Ergebnisse aus den abgeschlossenen Projekten „ERIC – Enhanced Recovery after Intensive Care“ und „PASTA – Patientenbriefe nach stationären Aufenthalten“ in die Regelversorgung zu überführen. Beide Projekte haben ihre jeweiligen neuen Versorgungsansätze erfolgreich erprobt.

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Wasem warnt vor dramatisch steigenden Kassenbeiträgen von 1,3 auf 2,5%
21.01.2022

Wasem warnt vor dramatisch steigenden Kassenbeiträgen von 1,3 auf 2,5%

Prof. Dr. Jürgen Wasem, Inhaber des Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftungslehrstuhls für Medizinmanagement der Universität Duisburg-Essen und einer der renommiertesten Gedundheitsökonomen Deutschlands ist sich sicher: Wenn die Politik nicht handelt, werden die Krankenkassenbeiträge drastisch steigen. Im BMC-Webgespräch „Aktuelle Finanzsituation der GKV“ am 19. Januar 2022 legte er dar, welche Alternativen politischen Handeln es gäbe, um schon am dem Jahr 2023 eine Verdoppelung der Kassenbeitragsatzes zu vermeiden: von derzeit 1,3 auf 2,5 Prozent.

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Innovationsausschuss – 17 neue Projekte können starten
21.01.2022

Innovationsausschuss – 17 neue Projekte können starten

17 weitere Projekte erhalten Mittel aus dem Innovationsfonds, um neue Formen medizinischer Versorgungsansätze zu erproben. Nachdem die Antragsteller die Förderbedingungen akzeptiert haben, können sie nun mit ihren Projekten starten. Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) veröffentlichte heute auf seiner Website eine Übersichtsliste der neuen Projekte. Mit welchen genauen Fragestellungen sich die Projekte jeweils befassen und welche neuen Versorgungsansätze erprobt werden sollen, ist in der Liste dargelegt.

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92 Prozent der ambulant behandelten COVID-19-Patient:innen in der zweiten Pandemie-Welle sind vertragsärztlich versorgt worden
21.01.2022

92 Prozent der ambulant behandelten COVID-19-Patient:innen in der zweiten Pandemie-Welle sind vertragsärztlich versorgt worden

Das zentrale Ziel in der nunmehr zwei Jahre andauernden COVID-19-Pandemie ist es, die Sterblichkeit der Erkrankten so gering wie möglich zu halten und eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern. Unter dem Einfluss der nun vorherrschenden Omikron-Virusvariante werden aktuell viele Personen infiziert, die aber tendenziell mildere Krankheitsverläufe zeigen. Wegen der hohen Ansteckungsrate muss vor allem einer übermäßigen Inanspruchnahme von Krankenhausbehandlungen sowie einer Überlastung der Notaufnahmen aber auch des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes vorgebeugt werden.

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Qualitätsvertrag Weaning: Erste Versicherte entwöhnt
21.01.2022

Qualitätsvertrag Weaning: Erste Versicherte entwöhnt

Im Dezember 2018 schlossen die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse und die Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe den ersten Qualitätsvertrag der GKV. Ziel des Vertrags ist es, mehr Menschen von der Beatmung zu entwöhnen und ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Mittlerweile nehmen an dem Vertrag 22 Kliniken und 34 Krankenkassen teil. Aufgrund diverser Hürden konnte eine Entwöhnung bislang jedoch weniger Versicherten als erhofft ermöglicht werden. Beispielsweise kennen viele Hausärzte die Möglichkeit nicht oder sind in diesem Bereich nicht spezialisiert genug. Intensivpflegedienste verhindern zudem häufig die Entwöhnung dieser für sie lukrativen Patienten.

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Niedergelassene Ärzte weiter für Impfpflicht
20.01.2022

Niedergelassene Ärzte weiter für Impfpflicht

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in Deutschland sind und bleiben für die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht. Das wurde zuletzt auch im Bundesvorstand des Virchowbundes in seiner Sitzung am vergangenen Freitag mit einem einstimmigen Votum bestätigt. Auch der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte hat ein breites Votum von über 90 Prozent seiner Delegiertenversammlung.

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Studie: COVID-19-Impfstoffe auch für Menschen mit Rheuma verträglich und wirksam
19.01.2022

Studie: COVID-19-Impfstoffe auch für Menschen mit Rheuma verträglich und wirksam

Patient:innen mit entzündlichen oder autoimmunen rheumatischen und muskuloskelettalen Erkrankungen (RMD) vertragen COVID-Impfstoffe gut. Dies zeigen die Ergebnisse der europäischen COVAX-Studie mit Registerdaten von mehr als 5.000 Patient*innen. Das Sicherheitsprofil der Impfung unterscheidet sich nicht von dem der Allgemeinbevölkerung, berichten Expert;innen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh). Eine geringe Zahl an Impfdurchbrüchen bestätige den Nutzen. Die Erkenntnisse können Betroffenen auch die Sorge nehmen, nach der Impfung einen Krankheitsschub zu erleiden, hofft die Fachgesellschaft.

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8,7 Millionen Euro für neues Exzellenzprogramm: Deutsche Krebshilfe fördert sechs Projekte mit hohem Innovationspotenzial
18.01.2022

8,7 Millionen Euro für neues Exzellenzprogramm: Deutsche Krebshilfe fördert sechs Projekte mit hohem Innovationspotenzial

Im Rahmen ihres neuen "Exzellenzförderprogramms für etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler" fördert die Deutsche Krebshilfe insgesamt sechs besonders innovative, aber auch "gewagte" Projekte ('High Risk - High Gain'). Durch das Förderprogramm sollen die Forscher den nötigen finanziellen und zeitlichen Freiraum erhalten, um richtungsweisende Ideen zur Prävention, Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen umzusetzen und konzeptionell neue Wege zu gehen. Für das Programm hat die Deutsche Krebshilfe insgesamt rund 8,7 Millionen Euro für fünf Jahre bereitgestellt.

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DKG: Investitionsfinanzierung durch die Länder bleibt ein Trauerspiel
18.01.2022

DKG: Investitionsfinanzierung durch die Länder bleibt ein Trauerspiel

Auch im ersten Pandemiejahr 2020 seien die Bundesländer ihrer Pflicht zur auskömmlichen Finanzierung der Investitionen der Krankenhäuser nicht nachgekommen. Das ergibt die jüngste von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) erhobene "Bestandsaufnahme zur Krankenhausplanung und Investitionsfinanzierung in den Bundesländern 2021". Damit setze sich das seit drei Jahrzehnten anhaltende Problem der chronischen Unterfinanzierung der Kliniken im Investitionsbereich fort.

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Der Podcast von „Monitor Versorgungsforschung“ zu Themen, die die Versorgung wirklich bewegen werden. Im Aufbau.


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Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

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