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SVR zur bedarfsgerechten Versorgung

Das Konzept der Bedarfsgerechtigkeit folgt der Idee einer nach objektiven Kriterien ausgewogenen Verteilung von Gütern und Leistungen innerhalb einer Gesellschaft. Eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung meint demnach, dass – objektiv besehen – alle Bürgerinnen und Bürger die Versorgungsleistungen erhalten, die unter qualitativen und quantitativen Gesichtspunkten für sie erforderlich sind. Dabei sind Aspekte wie Wirksamkeit, Qualität und Wirtschaftlichkeit von sowie gleicher Zugang zu Versorgungsleistungen von besonderer Bedeutung. Dort, wo Bedarfsgerechtigkeit nicht gegeben ist, können Unter-, Über- und Fehlversorgung die Folge sein. In seinem aktuellen Gutachten 2014 zur bedarfsgerechten Versorgung geht der Sachverstän-digenrat der Frage nach, wie das Gebot der Bedarfsgerechtigkeit in einzelnen Leistungsbereichen weiter ausgestaltet werden kann. Im Mittelpunkt stehen dabei die gegenwärtige Leistungsfähigkeit und die künftigen Entwicklungsmöglichkeiten in der Arzneimittelversorgung, der Versorgung mit Medizinprodukten und der medizinischen Rehabilitation. Als wesentliche Voraussetzung für gezielte Steuerungsmaßnahmen in allen drei Bereichen wird die Verfügbarkeit evidenzbasierter Wissensgrundlagen angesehen.

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Erstveröffentlichungsdatum: 31.03.2015

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