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Abstracts by keywords: quality assurance

Qualitätssicherung in der Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) führt pro Jahr gut eine Million medizinische und rund 150.000 berufliche Rehabilitationsleistungen durch. In der medizinischen Rehabilitation gibt es stationäre und ambulante Leistungen in allen relevanten Indikationen sowie Rehabilitationsleistungen für Kinder- und Jugendliche (vgl. Abbildung 1). Aus der Vielzahl der Leistungen zur beruflichen Rehabilitation (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) werden die Weiterbildungsleistungen und Umschulungen qualitätsgesichert, da diese während eines längeren Zeitraumes in Anspruch genommen werden und einen Großteil der Kosten verursachen. Ziel der Rehabilitation der Rentenversicherung ist nach §9 SGB VI die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der beruflichen Integration der Versicherten und damit die Vermeidung oder Beseitigung einer krankheits- oder behinderungsbedingten Erwerbsminderung.

23.01.2017
Priorisierung nach Qualität: Vom Messen zum Steuern

Die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland zählt unbestritten zu den besten weltweit, dies gilt insbesondere auch für die Versorgung im Krankenhaus. Seit Einführung des pauschalierten Entgeltsystems ist allerdings eine stetige Zunahme der Fallzahlen zu beobachten, die inzwischen zu einer kritischen Arbeitsverdichtung in den Krankenhäusern geführt hat. Die prekäre gegenwärtige Situation wird verschärft durch einen teils durch Fachkräftemangel hervorgerufenen, teils aus Kostengründen insbesondere in der Pflege ausgelösten Personalabbau sowie durch weitere Umstände, die weit vor der Einführung des DRG-Systems ihren Ursprung haben. Diese bestehen zum einen in dem seit Jahrzehnten immer größer werdenden länderseitigen Rückstand bei der Investitionskostenfinanzierung sowie in den historisch gewachsenen strukturellen Defiziten der Krankenhauslandschaft − womit nicht nur die im internationalen Vergleich hohe Krankenhausdichte in Deutschland gemeint ist, sondern insbesondere auch die relevanten regionalen Unterschiede im innerdeutschen Vergleich (1).

31.03.2015