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MVF 05/20

03.09.2020 16:26
„Die mangelnde Datenverfügbarkeit ist die größte Hürde“
08.10.2020

„Die mangelnde Datenverfügbarkeit ist die größte Hürde“

Ausgabe 05 / 2020

Roland Nagel, Geschäftsführer der Gesundheitsforen Leipzig GmbH, beschäftigt sich schon sein halbes Leben lang mit Daten der Gesundheitswirtschaft und betreibt ganz aktuell gleich mehrere Register, wie etwa das nationale Transplantationsregister, das RECCORD-Register der Deutschen Gesellschaft für Angiologie und der Gesellschaft für Gefäßmedizin, und bereitet obendrein gerade die Auswertungsstelle der organisierten Krebsfrüherkennungsprogramme für den G-BA vor. „Monitor Versorgungsforschung“ sprach mit Roland Nagel über den aktuellen Stand der Big-Data-Diskussion in Deutschland.

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Vom „Kraut“ zum vielversprechenden Wachstumsmarkt
08.10.2020

Vom „Kraut“ zum vielversprechenden Wachstumsmarkt

Ausgabe 05 / 2020

Der Medizinal-Cannabis-Markt in Deutschland ist mit seinen gut dreieinhalb Jahren noch recht jung – gemessen an anderen Disziplinen im pharmazeutischen Sektor. Nichtsdestotrotz sorgen neue Gesetzesanpassungen, eine steigende Zahl an Marktteilnehmern, die sich um die geringe Importware bemühen, Hiobsbotschaften über Lieferengpässe, der immerwährende Kampf um Akzeptanz für Cannabis als Heilpflanze und nicht zuletzt die weltweite Corona-Pandemie für ein turbulentes Auf und Ab in der Branche: Dieser Beitrag zeigt INSIGHTS aus den aktuellen Entwicklungen im Markt für Medizinal-Cannabis.

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Genauigkeiten der Schätzer für die (Sero-)Prävalenz
08.10.2020

Genauigkeiten der Schätzer für die (Sero-)Prävalenz

Ausgabe 05 / 2020

Mit dem Studienprotokoll von CORONA-MONITORING lokal*, das die Ergebnisse einer vom Robert Koch-Institut durchgeführen seroepidemiologischen Studie zur Verbreitung von SARS-CoV-2 in der Bevölkerung an besonders betroffenen Orten in Deutschland beschreibt, können Aussagen zum Bevölkerungsanteil mit Covid-19-Antikörpern an vier besonders betroffenen deutschen Orten gefasst werden. Die Studie verfolgt das Ziel, das tatsächliche Ausmaß der Epidemie besser abschätzen zu können, Risiko- und Schutzfaktoren für eine Infektion zu ermitteln und somit auch besonders exponierte Gruppen identifizieren zu können, was – so die Autoren in ihrem Studien-Abstract – für die Planung von Präventionsmaßnahmen essenziell sei.

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08.10.2020

Cochrane aktualisiert Covid-19-„Special Collection“

Ausgabe 05 / 2020

Cochrane hat eine um drei Reviews aktualisierte „Special Collection“ von Übersichtsarbeiten veröffentlicht, welche die Evidenz zu Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zur Infektionskontrolle und Prävention von Covid-19 zusammenfassen. Die Themen der drei Rapid Reviews: „Quarantäne“ (Update, am 14.9.2020 erschienen), „Reisebeschränkungen“ (neu, am 16.9.2020 erschienen) und „Breit angelegtes Screening“ (neu, am 15.9.2020 erschienen).

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„Innovative Wege zu transformativen Therapien“
08.10.2020

„Innovative Wege zu transformativen Therapien“

Ausgabe 05 / 2020

Nach Ansicht von Dr. Dorothee Brakmann, Leiterin des Bereichs Gesundheitsökonomie, Marktzugang und Erstattung und Mitglied der Geschäftsleitung bei Janssen Deutschland, und Dr. Christoph Bug, Leiter der Medizin und Mitglied der Geschäftsführung, ist das bisher übliche und seit über 100 Jahren gebräuchliche System der Klassifikationen von Krankheiten obsolet.

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„Die Stimme der Patienten“
08.10.2020

„Die Stimme der Patienten“

Ausgabe 05 / 2020

Das Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) war das erste universitäre Institut seines Faches im deutschsprachigen Raum (Leitung Prof. Dr. Manfred Pflanz) und seit seiner Gründung im Jahre 1968 wegweisend für die nachfolgenden Entwicklungen an deutschsprachigen Universitäten. Unter Leitung von Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Schwartz wurde seit Ende der 1980er Jahre die Initiierung und der (Wieder-)Aufbau der Public-Health-Forschung und -Lehre in Deutschland vorangetrieben. Aktuell hat die Leitung Prof. Dr. Ulla Walter inne. Die kommisarische Leitung hat Prof. Dr. rer. biol. hum. Marie-Luise Dierks. Sie verantwortet den Masterstudiengang Public Health und die dem Institut angeschlossene Patientenuniversität.

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Thesenpapier 4.1 zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19
08.10.2020

Thesenpapier 4.1 zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19

Ausgabe 05 / 2020

Der Anstieg der täglich gemeldeten Neuinfektionen, die Problematik der Reiserückkehrer, die Wiedereröffnung von Schulen und Kindergärten, der heraufziehende Wahlkampf – unsere Autorengruppe brauchte für die Entscheidung, ob es nach den Thesenpapieren von Anfang April, Anfang Mai und Ende Juni noch ein viertes Papier geben solle, keine langen Diskussionen. Die enorme Dynamik der jetzigen Situation ist nicht zu übersehen, gerade da nun hinter den Zahlen auch positive Entwicklungen sichtbar werden, so der recht deutliche Abfall der Hospitalisierungsrate, die geringe Intensivauslastung durch CoViD-19, der Rückgang der Sterblichkeit auf 0,4% der Infizierten und – greifen wir es heraus – erste Befunde zu einer offensichtlich anhaltenden zellulären Immunität, die die etwas unzuverlässig anmutende Antikörper-bedingte Abwehr deutlich zu verstärken scheint (wie übrigens bei Viruserkrankungen üblich).

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Regionale Aspekte von Diagnose und orthopädischer Inanspruchnahme bei Rückenschmerzen
08.10.2020

Regionale Aspekte von Diagnose und orthopädischer Inanspruchnahme bei Rückenschmerzen

Ausgabe 05 / 2020

Rückenschmerzen gehören sowohl national als auch international zu den am häufigsten gestellten Diagnosen. Etwa 85% der Bevölkerung sind mindestens einmal in ihrem Leben von Rückenschmerzen betroffen (Schmidt et al. 2007). Unter den Versicherten der AOK, Barmer und der DAK sind Rückenschmerzen die Diagnose mit den meisten Arbeitsunfähigkeitstagen (WIdO 2011; Hrsg. 2010; Forschung 2011; Raspe 2012). Im Gesundheitssystem entstehen durch Rückenschmerzen beträchtliche Kosten, die auf etwa 49 Mrd. Euro pro Jahr beziffert werden (Kuntz et al. 2017; Wenig et al. 2009). Aufgrund der Häufigkeit von Rückenschmerzen sind sie in Deutschland die bedeutendste Ursache für verlorene Lebensjahre (Plass et al. 2014). Abhängig von der jeweiligen Datengrundlage geht man in Deutschland von einer Prävalenz von 32 – 49% aus (Raspe 2012). Die demographischen, sozioökonomischen und biologischen Einflussfaktoren von Rückenschmerzen sind mittlerweile gut erforscht. Sowohl nationale als auch internationale Studien konnten zeigen, dass Rückenschmerzen insgesamt betrachtet häufiger bei Frauen, älteren Personen und Bevölkerungsgruppen mit niedrigem sozioökonomischem Status auftreten (Kuntz et al. 2017). Ebenso sind regionale Unterschiede in der Operationshäufigkeit bei verschiedenen Indikationen wie Arthrose und Bandscheibenschäden mittlerweile gut untersucht. Im Ergebnis zeigt sich, dass in Regionen mit hoher Orthopädendichte eher konservativ behandelt wird, während in Regionen mit geringer Orthopädendichte tendenziell eher schneller operiert wird (Schäfer, Pritzkuleit, Hannemann et al. 2013; Schäfer, Pritzkuleit, Jeszenszky et al. 2013; Pollmanns, Wesermann, and Drösler 2018).

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Welche Diagnosen sind mit Krankenhauseinweisungen in Deutschland assoziiert?
08.10.2020

Welche Diagnosen sind mit Krankenhauseinweisungen in Deutschland assoziiert?

Ausgabe 05 / 2020

Der Anstieg der täglich gemeldeten Neuinfektionen, die Problematik der Reiserückkehrer, die Wiedereröffnung von Schulen und Kindergärten, der heraufziehende Wahlkampf – unsere Autorengruppe brauchte für die Entscheidung, ob es nach den Thesenpapieren von Anfang April, Anfang Mai und Ende Juni noch ein viertes Papier geben solle, keine langen Diskussionen. Die enorme Dynamik der jetzigen Situation ist nicht zu übersehen, gerade da nun hinter den Zahlen auch positive Entwicklungen sichtbar werden, so der recht deutliche Abfall der Hospitalisierungsrate, die geringe Intensivauslastung durch CoViD-19, der Rückgang der Sterblichkeit auf 0,4% der Infizierten und – greifen wir es heraus – erste Befunde zu einer offensichtlich anhaltenden zellulären Immunität, die die etwas unzuverlässig anmutende Antikörper-bedingte Abwehr deutlich zu verstärken scheint (wie übrigens bei Viruserkrankungen üblich).

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Patientensicherheit und wahrgenommene Risiken für Vermeidbare Unerwünschte Ereignisse aus Sicht von Patienten und Beschäftigten im  Gesundheitswesen
08.10.2020

Patientensicherheit und wahrgenommene Risiken für Vermeidbare Unerwünschte Ereignisse aus Sicht von Patienten und Beschäftigten im Gesundheitswesen

Ausgabe 05 / 2020

Die Patientensicherheit ist ein zentrales Ziel in der Gesundheitsversorgung (Rodwin et al. 2020: 1; Zech et al. 2017: 333) und wird definiert als die „Abwesenheit unerwünschter Ereignisse“ (Schrappe 2018: 3). Neben den medizinischen Fähigkeiten und Kenntnissen hat sich erfolgreiche Kommunikation als ein zentraler Teil der Patientensicherheit bzw. zu ihrer Sicherung erwiesen, sowohl innerhalb des Mitarbeiterteams als auch zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Patientinnen und Patienten (Barlett et al. 2008: 1555-1562; Leonard et al. 2004: 85-90; Hickson et al. 1992: 1359-1363). Gestörte Kommunikation z.B. durch die Verwendung medizinischer Fachbegriffe, die Patienten sowie Angehörige nicht verstehen, oder Sprachbarrieren wie mangelnde Deutsch- oder andere Sprachkenntnisse können zu einem Informationsverlust und zu einer verminderten Patientensicherheit führen (Barlett et al. 2008: 1555-1562; Leonard et al. 2004: 85-90; Hickson et al. 1992: 1359-1363). Es gibt weitere Gründe für suboptimale Kommunikation und verschiedene Barrieren, die die Umsetzung erfolgreicher Kommunikation verhindern. Hierzu gehören beispielsweise unzureichende Informationsübermittlung, Arbeitsüberlastung, mangelnder gegenseitiger Respekt, ein ungenügendes Gefühl der Teamzugehörigkeit oder geringes Selbstvertrauen (Zegers et al. 2020). Auch zu wenige Fort- und Weiterbildungen wurden als Risikofaktoren identifiziert (Olde Bekkink et al. 2018: 262-270). Lyndon und Kollegen fassten in einem Review zusammen, dass erfolgreiche Kommunikation im Gesundheitswesen respektvoll, klar, direkt und explizit sein sollte (Lyndon et al. 2011: 94). Die konsequente Durchführung einer erfolgreichen Kommunikation erfordert intensives Zuhören, gute Unterstützung bei Verwaltungsaufgaben und gemeinschaftliches Engagement, um hinderliche Hierarchien und professionelle Stereotypen zu überwinden und damit die Patientensicherheit sicherzustellen.

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Zahnmedizinische  Prophylaxe bei Kindern und Jugendlichen mit  Gamification
08.10.2020

Zahnmedizinische Prophylaxe bei Kindern und Jugendlichen mit Gamification

Ausgabe 05 / 2020

Bereits 1927 erkannte der Zahnmediziner Alfred Kantorowicz, dass Plaque (bakterielle Zahnbeläge) Einfluss auf die Zahngesundheit hat und kariöse Stellen entstehen können (Kantorowicz 1927: 386). Da Karies eine der häufigsten Krankheiten in der Gesellschaft ist (Rupf et al. 2019: 336), besteht Bedarf an vorbeugenden Maßnahmen durch die zahnmedizinische Prophylaxe (Schubert 2010: 347). Die Kariesentstehung kann durch entsprechende Prophylaxemaßnahmen verhindert werden. Neben der halbjährlichen Untersuchung durch den Zahnarzt bzw. die Zahnärztin, der Anwendung von Fluoriden und der richtigen Ernährung ohne übermäßigen Zuckerkonsum gehört das tägliche Zähneputzen zu den vier Merkmalen der zahnmedizinischen Prophylaxe (Deutscher Arbeitskreis für Zahnheilkunde 2016). Insbesondere im Kindes- und Jugendalter ist es wichtig diese Zielgruppe über die Pflege ihrer Zähne aufzuklären und sie dazu zu animieren, denn fehlende oder falsche Oralprophylaxe in diesem Alter kann zu lebenslangen Problemen und Auswirkungen in der Zahngesundheit führen (Straehle et al. 1996: 13). Daher ist es notwendig, die Kinder früh an die Zahnpflege heranzuführen und mit der häuslichen Oralhygiene schon vor dem Durchbruch des ersten Zahns zu beginnen (Hertwig 2019: 69). Zum einen sollten die Kinder die richtige Zahnputztechnik erlernen, zum anderen sollte das tägliche Zähneputzen zu einer routinemäßigen Gewohnheit werden (Jacobson 2016).

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Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

Problem „Low-Value-Care“

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