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Kurzfassungen 2016

08.02.2016 14:00
Open Access verfügbar
„Wir brauchen nun klare Umsetzungs-Strategien“
29.11.2016

„Wir brauchen nun klare Umsetzungs-Strategien“

Ausgabe 06 / 2016

Zum 15. Mal fand der Deutsche Kongress für Versorgungforschung statt, zum zweiten Mal in der Urania, zudem in Eigenregie des Deutschen Netzwerks für Versorgngsforschung (DNVF) und zum ersten Mal unter der Führung einer Frau: PD Dr. med. Dipl.-Theol. Monika Klinkhammer-Schalke. „Monitor Versorchungsforschung“ sprach mit ihr über den erneut gut besuchten Kongress, der unter dem Motto „Wissen schaf(f)t Nutzen“ stand und der einige Neuerungen im Vergleich zu den bisher stattgefundenen aufwies.

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Neugebauer: „In einen neuen Dialog treten“
29.11.2016

Neugebauer: „In einen neuen Dialog treten“

Ausgabe 06 / 2016

Das Fundament für die Umsetzung der Ergebnisse aus Versorgungsforschungsstudien ist die frühe Einbeziehung aller Beteiligten. Dass auch die Patienten bei diesem Prozess nicht vergessen werden dürfen, wurde auf der Pressekonferenz des Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung, der vom 5. bis 7. Oktober in der Urania Berlin stattfand, ausdrücklich betont. Problemen bei der Implementierung sei nur mit fundierter Forschung, Evaluation und Kommunikation der Ergebnisse beizukommen, um die Translation von Innovationen von der Grundlagenforschung auch in die breite Versorgung erfolgreich vornehmen zu können.

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„Eine bereichernde Erfahrung“
29.11.2016

„Eine bereichernde Erfahrung“

Ausgabe 06 / 2016

Wir Studierende des neuen Masterstudiengangs „Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft im Gesundheitswesen“ an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg unternahmen im Oktober 2016 eine Exkursion nach Berlin. Diese fand im Rahmen des Moduls „Qualitätsförderung und Evaluation“ unter der Leitung des Ärztlichen Direktors der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung Heidelberg Prof. Dr. med. Joachim Szecsenyi und der Modulverantwortlichen Pamela Wronski statt.

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Hydroaktive Wundbehandlung – heute Standard?
29.11.2016

Hydroaktive Wundbehandlung – heute Standard?

Ausgabe 06 / 2016

Ein bis zwei Millionen Menschen leiden nach Expertenschätzungen in Deutschland aufgrund von Durchblutungsstörungen an chronischen Wunden: Ulcus cruris (offenes Bein), Dekubitus (Wundliegegeschwür) und das diabetische Fußsyndrom sind mögliche Folgen. Mehr als 60.000 Mal wurden im Jahr 2014 in deutschen Krankenhäusern Anwendungen zur Amputation und Exartikulation am Fuß durchgeführt, was die Relevanz einer guten Versorgung chronischer Wunden verdeutlicht (Quelle: INSIGHT Health-Klinikspiegel).

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Baas: „Kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit“
29.11.2016

Baas: „Kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit“

Ausgabe 06 / 2016

Anlässlich der Geburtstagsfeier zum zehnjährigen Bestehen bezeichnete Dr. Jens Baas, der Vorsitzende des Vorstands der Techniker Krankenkasse (TK), das vor zehn Jahren von seinem Vorgänger Dr Norbert Klusen gegründete „Wissenschaftliche Institut der TK für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen“ (WINEG) als „Transmissionsriemen“. Obwohl ein solches Institut nicht im originären Leistungs- und Aufgabenspektrum einer Krankenversicherung verankert sei, wäre das WINEG eine wichtige Institiution, um die „Kluft zwischen dem, was in Wissenschaft und Versorgungsforschung passiert und dem, was bei unseren Versicherten ankommt“ zu verkleinern. Genau dieser Ansatz zog sich durch das gesamte Programm des wissenschaftlichen Geburtstags-Kongresses, in dem jedes angesprochene Thema aus zwei Sichtweisen beleuchtet und hinterfragt wurde: aus Sicht der Versorgungsforschung und der Versorgungsrealität.

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„From bedside to practise“
29.11.2016

„From bedside to practise“

Ausgabe 06 / 2016

Das Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung der Dresdner Hochschulmedizin hat eine ganz wichtige Besonderheit: Das ZEGV wird nicht einfach als Add-on verstanden, das eben nun einmal Versorgungsforschung macht, sondern als integraler Bestandteil und Querschnittsbereich von Fakultät und Klinikum gefördert, weil erkannt worden ist, dass „ein weit größerer Impact ausgelöst wird, wenn Kliniker, Patienten und Versorgungsforscher zusammengebracht werden“.

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Steegers: „Qualitätsindikatoren sind wichtig“
29.11.2016

Steegers: „Qualitätsindikatoren sind wichtig“

Ausgabe 06 / 2016

Zum 3. Nationalen Schmerzforum, veranstaltet von der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V., kamen erneut Politiker, Wissenschaftler, Ärzte, Krankenkassen- und Patientenvertreter, die mit ihren Statements und aktiven Diskussionsarbeit zeigten, wie wichtig ihnen das Thema Schmerz und besonders dessen multiprofessionelle und multimodale Therapie ist. Das Highlight des nunmehr schon 3. Schmerzforums war indes der Vortrag von Dr. Monique Steegers (MD, PhD, FIPP, jPL), der Kanzlerin des WIP, des World Institute of Pain, die die realen Probleme von und mit Qualitätsindikatoren beschrieb – angesichts der demnächst anstehenden Veröffentlichung des Qualitätsindikatorensets des IQTIG ein höchst aktuelles Thema.

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Unabhängige, wissenschaftliche Gesamtevaluation
29.11.2016

Unabhängige, wissenschaftliche Gesamtevaluation

Ausgabe 06 / 2016

Weder an den über Top-20-Referenten, noch an dem wie immer eloquenten Prof. Dr. Jürgen Wasem (Alfried-Krupp-von-Bohlen-und-Halbach-Stiftungslehrstuhl für Medizinmanagement der Universität Duisburg-Essen) kann es wohl gelegen haben, dass überraschend wenige Teilnehmer den Weg zur nun schon 21. Handelsblatt Jahrestagung – der Health 2016, eigentlich der Nukleus aller Gesundheitskongresse in Deutschland – gefunden haben. Vielleicht war der zeitliche Aufwand des auf drei Tage ausgelegten Programms etwas unglücklich gewählt, oder aber die zu breite Themendiversifizierung und das Aufgebot von vielen Rednern bis hin zu Politkern, wie Annette Widmann-Mauz, die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, die den Konfress eröffnete, oder Staatssekretär Karl-Josef Laumann, der den aktuellen Stand der Pflegegesetzgebung referierte, aber im Themenkanon aus AMNOG und Morbi-RSA (das hier erörtert wird) seltsam falsch am Platz wirkte.

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29.11.2016

Fünf Schritte für eine bessere Versorgung

Ausgabe 06 / 2016

Die Aussicht auf die 5-Sterne-Marina der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock-Warnemünde ist schon etwas besonders - der schier endlose Blick über die Ostsee, ein paar große und viele kleine Schiffe die Wellen durchpflügend. Doch lockte nicht das exquisite Panorama 40 ausgewiesene Vertreter aus der Versorgungspraxis nach Rostock, sondern das Thema: „Herzensangelegenheiten? – Die nächsten fünf Schritte für eine bessere Versorgung von Herzkranken aus der Sicht von Praktikern“, zu dem die Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e.V , mit Unterstützung von Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH und die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, eingeladen hatten. Mit dem erklärten Ziel, das auch erreicht wurde: Eine Art Wegbeschreibung zu konzipieren und obendrein zu konsentieren, mit der die Gesundheitsversorgung im Bereich Herz nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern, sondern auch in der Bundesrepublik neu ausgerichtet werden kann.

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Modell einer prävalenzadjustierten Bedarfsplanung
29.11.2016

Modell einer prävalenzadjustierten Bedarfsplanung

Ausgabe 06 / 2016

Die psychotherapeutische Versorgung ist in Deutschland im Vergleich zu vielen Nachbarländern gut. So konzentriert sich das psychotherapeutische Angebot in Österreich oder Großbritannien weitgehend auf die großen Städte und muss in vielen europäischen Ländern aus eigener Tasche bezahlt werden (Bühring). Wartezeiten auf einen Therapieplatz sind allerdings auch in Deutschland ein Problem (BPtK); und die Hälfte der Psychotherapeuten praktiziert in Großstädten, wo aber nur ein Viertel der Bevölkerung lebt. Um dieser Situation zu begegnen, hat der Gesetzgeber im Versorgungsstärkungsgesetz (VSG) von 2015 den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragt, die Bedarfsplanung zu überarbeiten. Bis zum 1. Januar 2017 soll eine bedarfsgerechtere Versorgung ermöglicht werden – insbesondere in Bezug auf die psychotherapeutische Versorgung. Hierzu hat der Gesetzgeber dem G-BA konkrete Vorgaben gemacht: Er soll unter Berücksichtigung der Möglichkeit einer kleinräumigeren Planung die Verhältniszahlen überprüfen und hierbei die demografische Entwicklung und die Morbiditäts- und Sozialstruktur berücksichtigen.

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Big Data zwischen Gesundheitsversorgung und Begehrlichkeiten
29.11.2016

Big Data zwischen Gesundheitsversorgung und Begehrlichkeiten

Ausgabe 06 / 2016

Aus den früheren Datenrinnsalen vieler Wissenschaften ist inzwischen eine Lawine geworden, ja eine ganze Sintflut, die stetig zunimmt und immer stärker wird (Callebaut 2012). An jedem Tag werden heute mehr Daten aus dem Leben jedes Einzelnen generiert als jemals zuvor. 90 % aller Daten auf der Welt wurden in den letzten beiden Jahren erfasst, so schätzen Experten (BBC Health 2016). Der wesentliche Grund dafür liegt in einer technischen Kerninnovation der Moderne, der Informationstechnologie. Das Tempo der Veränderung wird immer schneller. Brauchte 2003 die Entschlüsselung des ersten Genoms von Homo Sapiens mit seinen 3,27 x 109 Basenpaaren noch fast zehn Jahre, ist diese Zeit heute auf unter eine Woche geschrumpft. In naher Zukunft wird das Gleiche in wenigen Stunden erledigt sein. Viele Probleme dieser Welt liegen nicht mehr im „Was“, sondern im „Warum“. Ursächlichkeit bleibt wichtiger als Feststellung. Ein Sprichwort pointiert das Problem: Man sieht den Wald oft vor lauter Bäumen nicht. Anders als früher hat die Verfügbarkeit von Information das Verständnis der Zusammenhänge des Wissens schon weit überholt. Das Volumen von Information wächst heute schneller als traditionelle Analytik den Werteberg bewältigen kann.

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„Dementia Care Management“ verbessert die Versorgung von Menschen mit Demenz
29.11.2016

„Dementia Care Management“ verbessert die Versorgung von Menschen mit Demenz

Ausgabe 06 / 2016

Ein spezielles Versorgungsmanagement verbessert die Lebens- und Versorgungssituation von Menschen mit Demenz, die zu Hause leben. Im Vergleich zu Patienten, die auf herkömmliche Weise versorgt werden, sind sie medikamentös besser eingestellt. Außerdem sind sie weniger von Depression oder anderen neuropsychiatrischen Symptomen betroffen. Gleichzeitig werden die pflegenden Angehörigen entlastet. Darüber hinaus ist durch das Versorgungsmanagement die Lebensqualität höher bei jenen Patienten, die mit Angehörigen zusammen leben.

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Big Data und Digitalisierung: Handlungsbedarf  für Versorgungsforschung
29.11.2016

Big Data und Digitalisierung: Handlungsbedarf für Versorgungsforschung

Ausgabe 06 / 2016

Die Gesundheitssysteme der Industrieländer sind extrem komplex. Wer sie verstehen, steuern oder verbessern will, braucht dazu zwingend eine funktionsfähige Versorgungsforschung. Wer außerdem Innovationen im Kontext von Alltagssituationen bewerten will, kommt an einer leistungsfähigen Versorgungsforschung nicht vorbei. Darüber gibt es keinen Dissens in Deutschland. Förderprogramme des BMBF in den Aufbau von Forschungsstrukturen und für die Zusammenführung von Daten sowie die Verankerung des Innovationsfonds im Sozialgesetzbuch zeugen auch von der Bereitschaft, in die Entwicklung der Versorgungsforschung in Deutschland zu investieren. Allein, es fehlt an den notwendigen Rechtsgrundlagen, aufgrund derer Finanzinvestitionen in die Versorgungsforschung zur Entwicklung einer nachhaltigen und leistungsfähigen Forschungsinfrastruktur heranreifen können. Ohne Daten gibt es keine Forschung, und ohne geeignete Rechtsgrundlage fehlt der deutschen Versorgungsforschung der notwendige Datenzugang. Der formale Anlass, um dieses „heiße Eisen“ anzupacken ist gegeben: Die anstehende Umsetzung der europäischen Datenschutzverordnung in deutsches Recht. Der Zeitrahmen dafür ist begrenzt, nämlich bis Ende 2018. Allzu lange sollte die (alte und die neue) Bundesregierung auch aus anderen Gründen nicht warten. Andere Parlamente, etwa im Vereinigten Königreich, haben den internationalen Wettbewerbsdruck längst erkannt und bereits gehandelt. In den nächsten Jahren wird sich entscheiden, ob Deutschland bei ‚Big Data‘ in der Versorgungsforschung führend oder langfristig ein internationales Nischendasein in der Versorgungsforschung führen wird. An dieser Frage wird sich auch entscheiden, ob Deutschland perspektivisch weiter ein Exportland von Gesundheitstechnologie sein oder zu einem Importland werden wird. Wer den Forschungsstandort Deutschland auch im Bereich der Versorgungsforschung an der Weltspitze halten will, muss jetzt die Ressorts Forschung, Gesundheit, Wirtschaft und Inneres dazu verpflichten, ein gemeinsames Aktionsprogramm Versorgungsforschung aufzulegen, welches baldmöglichst vom Bundestag beschlossen werden müsste.

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Evaluation eines Integrierten Versorgungsvertrages zur Versorgung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz
29.11.2016

Evaluation eines Integrierten Versorgungsvertrages zur Versorgung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz

Ausgabe 06 / 2016

Die Herzinsuffizienz stellt eine der medizinisch und gesundheitsökonomisch bedeutsamsten Erkrankungen in Deutschland dar (Neumann et al. 2009; Gensichen et al. 2004; Zugck et al. 2010; Willich et al. 2013; Buhr et al. 2007). Die Prävalenz der Herzinsuffizienz ist stark altersabhängig, so dass davon auszugehen ist, dass die Kosten für Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz angesichts der alternden deutschen Bevölkerung in den nächsten Jahren ansteigen werden. Ein Großteil der Behandlungskosten der Herzinsuffizienz entstehen im stationären Bereich (Zugck et al. 2010). Vor diesem Hintergrund haben effektive integrierte Versorgungsprogramme das Potenzial, die Versorgung von Herzinsuffizienz-Patienten zu verbessern und gleichzeitig Dekompensationen, die besonders häufig im stationären Setting behandelt werden, zu verhindern. Effektive neue Versorgungsprogramme ermöglichen es, die Behandlungsabläufe besonders im ambulanten Bereich zu optimieren und die Patienten aktiv in das Behandlungskonzept einzubinden (Buhr et al. 2007).

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Off-Label-Use in der Versorgung adjuvanter Brustkrebspatientinnen
29.11.2016

Off-Label-Use in der Versorgung adjuvanter Brustkrebspatientinnen

Ausgabe 06 / 2016

Arzneimittel können in Deutschland nur auf den Markt gebracht werden, wenn sie ein Zulassungsverfahren gemäß §21 des Arzneimittelgesetzes durchlaufen haben. Basierend auf den vom antragstellenden pharmazeutischen Unternehmen vorgelegten Daten werden dann im Rahmen der Zulassung unter anderem das Anwendungsgebiet (Indikation), die Applikationsart und die Dosierung des Arzneimittels festgelegt. Grundsätzlich kann ein Medikament nur dann zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden, wenn es entsprechend seiner Zulassung eingesetzt wird. Den zulassungsüberschreitenden Einsatz eines Arzneimittels außerhalb des von der nationalen und europäischen Zulassungsbehörde genehmigten Anwendungsgebiets bezeichnet man als Off-Label-Use. Off-Label-Use wird in Deutschland in der Onkologie auf bis zu 60% der Patienten (Ludwig 2006) geschätzt. Bislang liegen allerdings keine empirischen Daten vor, um diese Einschätzungen zu belegen. Vom „klassischen“ Off-Label-Use ist der anerkannte Off-Label-Use zu unterscheiden, der die zulassungsüberschreitende Verordnung gemäß § 35c Abs. 1 SGB V ermöglicht. 2003 wurde beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Expertengruppe eingerichtet, deren Aufgabe die Vermittlung der „Bewertung zum Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Off-Label-Use bestimmter Arzneimittel als Empfehlung“ an den G-BA ist (G-BA Pressemitteilung 2014). Beschlüsse zum anerkannten Off-Label-Use werden nur rechtskräftig, wenn das pharmazeutische Unternehmen sowie das Bundesministerium für Gesundheit zustimmen. Ein Beispiel für den anerkannten Off-Label-Use in der Onkologie ist Fluorouracil (5FU), das zur Behandlung des fortgeschrittenen Kolorektalkarzinoms, Magenkarzinoms, Pankreaskarzinoms und des fortgeschrittenen und/oder metastasierten Mammakarzinoms (BCa) zugelassen ist. Gemäß § 35b Abs. 2 und 3 SGB V erfolgte die zusätzliche Zulassung von 5FU für die adjuvante Therapie des BCa. Der anerkannte Off-Label-Use von 5FU wurde auch in die S3- und Onkopedia-Leitlinien übernommen, wo die adjuvante Behandlung der Patienten mit 5FU-haltigen Regimen empfohlen wird.

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RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

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